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Global Ideas

Vom Termitenfrühstück und Astschwingen

Bevor die Orang-Utans von Bukit Tigapuluh wieder in die Freiheit des indonesischen Regenwaldes entlassen werden, lernen sie von der Pike auf, was ein Affe in der Wildbahn wissen muss. Und das ist eine ganze Menge.

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Projektziel: Aufbau einer neuen Orang-Utan-Population im Bukit Tigapuluh Nationalpark, und Schutz des Tieflandregenwaldes
Projektgröße: Der Bukit Tigapuluh („30 Hügel“) Regenwald ist insgesamt rund 2.700 Quadratkilometer groß
Umsetzung: Tiere, die illegal gehalten und konfisziert wurden, werden in der Dschungelschule auf eine Auswilderung im Nationalpark vorbereitet
Erfolge: Auswilderung von bisher rund 160 Orang-Utans

Bukit Tigapuluh, „30 Hügel“, ist einer der letzten Tiefland-Regenwälder Sumatras mit einer einzigartigen Artenvielfalt: Tiger, Elefanten, Tapire und: Orang-Utans. Doch der Wald fällt zu einem großen Teil der Papier- und Palmölindustrie zum Opfer. Das Ökosystem schrumpft täglich mehr und mit ihm der Lebensraum für die Tiere. In nur 20 Jahren ist die Population der Orang-Utans um die Hälfte gesunken, noch etwa 6000 Tiere leben auf Sumatra. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) betreibt in Bukit Tigapuluh eine Auswilderungsstation, in der rund 200 Orang-Utans für ein Leben in Freiheit trainiert werden. Die Schule ist nicht einfach, denn die Tiere haben nie gelernt, wie sie Nahrung finden oder auf einen Baum klettern.

Ein Film von Inga Sieg

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