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Kultur

Vom Staatskonzern zum Sanierungsfall

Der angeschlagene französische Computer-Konzern Bull will ein Zehntel seiner Stellen streichen. Das gab das Unternehmen während der in Hannover stattfindenden Cebit 2002 bekannt. Der neue Sanierungsplan sieht vor, 1500 Arbeitsplätze abzubauen. Zugleich teilte Bull mit, dass der französische Staat dem Konzern weitere 350 Millionen Euro zur Verfügung stellen will. Diesem Kredit muss aber noch die Europäische Kommission zustimmen. Der französische Staat ist nach der weitgehenden Privatisierung von Bull 1997 noch mit 16,3 Prozent beteiligt. Das auf Internet und E-Business spezialisierte Unternehmen macht Verluste von mehreren hundert Millionen Euro. Erst vor drei Monaten war ein neuer Chef angetreten, um den angeschlagenen Konzern aus der Verlustzone zu bringen. Der 62-jährige Manager und Informatik-Experte Pierre Bonelli wurde damals zum neuen Vorstandsvorsitzenden bestimmt.

  • Datum 15.03.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1zOD
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