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Meilensteine

Vom Notkonstrukt zum Expertengremium - zur Geschichte der deutschen UNESCO-Kommission 1951 bis 1993

"UNESCO ist ganz wesentlich Ideenvermittlung" - der Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission Hans Meinel erklärt das Wesen der Organisation

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UNESCO - United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (Logo)

„Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden“ – so lautet der Leitsatz einer Organisation, die im Schoß der Vereinten Nationen entstanden ist: der UNESCO (aus den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnung United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization gebildet), mit Sitz in Paris. Sie war eine der ersten Organisationen der Vereinten Nationen, der die Bundesrepublik Deutschland beitrat. Die Deutsche UNESCO-Kommission will als nationale Verbindungsstelle in allen Arbeitsbereichen der UNESCO die Bundesregierung beraten und die Öffentlichkeit über die Arbeit der UNESCO informieren - die mit Bildung, Wissenschaft und Kultur befassten Organisationen bezieht sie in das UNESCO-Programm mit ein. Als Mittlerorganisation der Auswärtigen Kulturpolitik wird die Deutsche UNESCO-Kommission vom Auswärtigen Amt finanziert. Heute ist Deutschland nach den USA und Japan drittstärkster Beitragszahler der UNESCO.

Kommission mit 100 Mitgliedern

Der Deutschen UNESCO-Kommission gehören bis zu 100 Mitglieder an, darunter Beauftragte der Bundesregierung und der Kultus- und Wissenschaftsministerien der Länder sowie von der Mitgliederversammlung gewählte Vertreter von Institutionen und gewählte Experten. Die Mitgliederversammlung tritt einmal jährlich zusammen. Anlass für ihre Gründung am 12. Mai 1950 war die Absicht Konrad Adenauers, den baldigen Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zur UNESCO zu ermöglichen – so die Sichtweise dieses Features aus dem Jahr 1993. Dieser Schritt folgte am 11. Juli 1951 und beendete die wissenschaftliche Isolation der Nachkriegszeit. Die Vernetzung von Institutionen, Experten und UNESCO und den Wandel der Aufgaben der nationalen Kommission veranschaulicht dieser Rückblick auf ihre Geschichte bis 1993.

Michelle Kottemann / Andreas Zemke

Redaktion: Diana Redlich

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