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Bücher

Vom Karlsthron bis Merkels Handy - 100 Objekte deutscher Geschichte

Wie erzählt man 2000 Jahre deutsche Geschichte in einem Buch? Der Historiker Hermann Schäfer hat dafür 100 Objekte ausgewählt. Sie erzählen von zentralen Ereignisse der deutschen Vergangenheit. Hier sind zwölf Beispiele.

"Eine gewaltige Herausforderung" nennt Hermann Schäfer, Gründungspräsident der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, sein soeben erschienenes Buch "Deutsche Geschichte in 100 Objekten". Anhand einer Auswahl von 100 Relikten und Kulturgütern schlägt er einen Bogen von der Antike über das Mittelalter, die Frühen Neuzeit bis in die jüngere Zeitgeschichte. Ohne, wie er sagt, einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.

Museumsdirektor Hermann Schäfer Haus der Geschichte Bonn

Hermann Schäfer

Schäfers Buch ist vielmehr ein bunter Querschnitt der deutschen Vergangenheit. Es verweist auf weltbekannte Kulturwerke ebenso wie auf technische Erfindungen. Und es spart auch die düsteren Kapitel deutscher Geschichte nicht aus - den Zweiten Weltkrieg oder die Teilung in Ost- und West-Deutschland. Viele Objekte sind dem Leser vertraut - etwa der VW Käfer oder die Anti-Baby-Pille. Doch gibt es auch Überraschungen. So würde bestimmt nicht jeder die Erfindung des weltweit ersten Computers den Deutschen zuschreiben.

Der Autor hat sein Buch nicht als Ersatz für ein klassisches Geschichtsbuch konzipiert. Schäfer will vor allem die Neugier für Geschichte wecken und dem Leser, wie er im Vorwort schreibt, ein "emotionales Erfahren der Objekte" ermöglichen. Das scheint gelungen: Unterhaltung garantiert.


"Deutsche Geschichte in 100 Objekten" von Hermann Schäfer ist im Piper Verlag München erschienen, hat 656 Seiten und kostet 38 Euro. ISBN: 978-3-492-05702-8

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