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Vom französischen Schicksal und der Förderung der Kunst

Nicht nur die schottische Königin Maria Stuart lebte in Frankreich, auch skandinavische Künstler zog es dorthin, wie zwei Ausstellungen eindrucksvoll belegen.

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Hatte einen Hang zur Kunst: Madame Pompadour

Ausstellungstipps vom 7. November 2008 Marie Stuart

Mit fünf Jahren wurde Marie Stuart mit Franz II. verheiratet

Unter dem Titel "Marie Stuart. Das französische Schicksal einer schottischen Königin" stellt das Museum Condé im Schloss von Chantilly, 40 Kilometer nördlich von Paris, das Leben der schottischen Monarchin in Frankreich dar. Stuart wurde 1559 durch ihre Ehe mit Franz II. Königin von Frankreich. Unter den rund 100 Werken, darunter Gemälde, Zeichnungen und persönliche Gegenstände, befinden sich herrliche Porträts von ihr und ihrer Schwiegermutter Katharina von Medici, zu der sie ein sehr gespanntes Verhältnis hatte. Die Exponate, die bis zum 2. Februar zu sehen sind, stammen teilweise aus den Königlichen Sammlungen Englands.

Ausstellungstipps vom 7. November 2008 Nordische Abstecher

Georg Nicolaj Achen: 'Intérieur'

"Nordische Abstecher": Rund 100 Werke nordischer Maler in Frankreich

Zwischen 1870 und 1914 zog Frankreich zahlreiche dänische, finnische und schwedische Künstler an. Unter dem Titel "Nordische Abstecher. Die skandinavischen und finnländischen Meister in Frankreich 1870 – 1914" zeigt das Museum für Schöne Künste in der nordfranzösischen Stadt Lille mehr als 100 Werke nordischer Künstler, die in Paris, aber auch der Bretagne und Normandie arbeiteten. Zu den Künstlern, die das Alltagsleben in Frankreich oder die französische Landschaft malten, gehörten Edvard Munch, Anders Zorn und Henry Brokman. Die Ausstellung dauert bis zum 11. Januar.

Französische Malerei zur Zeit von Madame de Pompadour

Madame de Pompadour (1721-1764) nutze ihre Position als offizielle Mätresse von Ludwig XV., um Künstler zu fördern. Rund 60 Meisterwerke großer Maler des 18. Jahrhunderts sind unter dem Titel "Lust auf Geschmack. Die französische Malerei zur Zeit von Madame de Pompadour" bis zum 12. Januar im Museum für Schöne Künste im mittelfranzösischen Tours zu sehen. Zu den von Madame de Pompadour geförderten Künstlern gehören große Namen wie Fragonard, François Boucher, Chardin und Jean-Marc Nattier.

Zeitgenössische Künstler-Tapisserien in Aalborg

Im Nordjyllands Kunstmuseum im dänischen Aalborg werden vom 8. November bis 11. Januar zeitgenössische europäische Künstler-Tapisserien gezeigt. Die Ausstellung "ARTAPESTRY2" geht auf eine Initiative des europäischen Bildweberverbandes European Tapestry Forum (ETF) zurück. Eine fünfköpfige Jury aus Tapisseriekünstlern und Experten wählte aus hunderten Einsendungen 44 Arbeiten von 33 Künstlern aus 14 Ländern aus. Das Augenmerk war auf Originalität und künstlerische Umsetzung gerichtet. Gezeigt wird ein Überblick über das derzeitige textile Schaffen auf Webstühlen in ganz Europa, wobei der Norden überwiegt. Aus Deutschland sind drei Künstler vertreten. Die Ausstellung wandert weiter nach Norwegen zum "Vestlandske Kunstindustrimuseum" in Bergen sowie zum "Musée Jean Lurçat et de la tapisserie contemporaine" im französischen Angers. Sie schließt im September 2010 im "Konsthallen", dem Kunstmuseum im schwedischen Luleå. (jnl)

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Symbolbild Film Festival roter Teppich

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