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Wirtschaft

Vollgas gegen die Angst

Die Amerikaner werden in diesem Jahr wohl weniger Autos kaufen als 2001. Dennoch geben sich die deutschen PKW-Hersteller auf der Autoshow in Detroit auffällig optimistisch.

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Rezession oder nicht: In Detroit glitzert die Autowelt

Angst beeinträchtigt die Autoparty, schreibt eine Detroiter Tageszeitung auf ihre Titelseite. Auch eine zweite Zeitung benutzt das deutsche Wort Angst, um die Stimmung der Automobilbranche zu charakterisieren. Die Branche präsentiert sich auf der großen Show in der amerikanischen Autobau-Stadt Detroit dennoch chromglänzend wie immer mit den neuesten Modellen.

Schlechte Wirtschaftslage belastet die Branche

Mit Blick auf dieses Jahr sind jedoch alle vorsichtig mit Prognosen. Zu deutlich sind die Probleme erkennbar, mit denen vor allem die amerikanischen Autofirmen zu kämpfen haben. Die schlechtere wirtschaftliche Lage macht allen zu schaffen. Stellenabbau ist überall ein Thema.

Chrysler-Chef Zetsche zuversichtlich

Dieter Zetsche steuert beim deutsch-amerikanischen Konzern DaimlerChrysler den amerikanischen Unternehmensteil. Der Deutsche hat sich in den USA, trotz seines rigorosen Umbau- und Sparprogramms bei Chrysler, viel Respekt erworben. Angst vor der Zukunft läßt er sich nicht einreden: "Mein ganzes Team und ich haben sicherlich keine Angst", sagte Zetsche. "Wir wissen, dass es eine Menge Herausforderungen gibt. Aber wir wissen auch, dass wir in 2001 gelernt haben, wie wir mit diesen Herausforderungen umgehen können. Deswegen sind wir voller Zuversicht, dass wir auch mit den Schwierigkeiten dieses Jahres erfolgreich werden umgehen können."

Immerhin habe man, sagte Zetsche, bei der Daimler-Tochter Chrysler das Jahr 2001 am besseren Ende der Erwartungen abgeschlossen. Und das trotz einer schwierigen Gesamtlage: "Es ist keine Frage, dass die externen Randbedingungen, die wir vor einem Jahr unterstellt haben, sich seit diesen Zeitpunkt deutlich verschlechtert haben", betonte Zetsche. "Das gilt für die wirtschaftliche Entwicklung, das gilt für die Intensivierung des Wettbewerbs, es gilt für die Währungskurs-Relation, die sich beim sehr starken Dollar für uns beispielsweise hier in den USA deutlich verschlechtert haben."

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