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"Volles Verständnis für Morales"

Die Verstaatlichung der Ressourcen durch den bolivianischen Präsidenten Evo Morales stieß bei den DW-WORLD-Usern auf großes Interesse. Viele zeigten Verständnis für die umstrittene Politik von Morales.

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Reichtum gerechter verteilen

Industrialisierung schafft Arbeitsplätze und damit Lebensgrundlagen, daran besteht kein Zweifel. Nur muss der Reichtum Boliviens gerechter verteilt werden. Wenn nur die internationalen Großkonzerne verdienen und Bolivien arm bleibt, ist das ungerecht. Gegen diese Ungerechtigkeit kämpft Evo Morales, wofür ich volles Verständnis habe. (emeyerv@)

Stimme für indianische Bevölkerung

Die Wahl von linken Politiken in Südamerika ist der Ausdruck von tiefster Enttäuschung über die Tatsache, dass Lateinamerika über 40 Jahre der Hinterhof der USA war. Ich begrüße die Wahlen und den Sieg von Evo Morales sehr. Er verleiht der indianischen Bevölkerung in Süd- und Mitteamerika endlich eine Stimme. Wer die demokratischen Wahlen in Südamerika ablehnt, ist dumm, und nicht besser als die US-amerikanische Regierung. Leider besteht bei mir nicht die Hoffnung, dass dieser linke Weg lange besteht, denn sobald die USA Mittel und Wege finden die Regierungen auszuhebeln, werden sie es tun. (che-pfad@)

Ein Clown in La Paz

Ich lebe in Bolivien. Evo Morales wird hier im Unterland von Bolivien (Santa Cruz) nur als Clown, aber gefährlicher Clown angesehen, der von Chávez schamlos ausgenützt wird. Im Unterland wird Morales keine Unterstützung finden; seine falsche Politik wird Investoren abschrecken, die dringend nötig sind. Schade, Bolivien wäre das schönste Land zum Leben. Aber man braucht eine fähige Regierung, und jetzt haben wir einen Clown in La Paz. Abschließend: Es lebe der demokratische Weg der linken Bewegung, so lange sie kann!! (ujosef@)

Charakterstarker Politiker

Ja, endlich mal ein Politiker, der entschlossen die Wahlversprechen einhält und in die Tat umsetzt! Ein Mann, der selbst Landwirt war und die Probleme seiner Landsleute, die meistens in der Landwirtschaft tätig sind, sehr gut versteht und es berechtigterweise nicht hinnimmt, dass die Energieressourcen seines bitterarmen Landes nicht an ausländische, habgierige Großkonzerne verhökert werden, wie sein Vorgänger es ja versucht hatte und seine "Schublade" dabei offen gelassen hatte! Ich wünsche Herrn Morales weiterhin, Mut, Entschlossenheit und Kampfgeist auf seinem politischen Weg! Möge der liebe Gott solche charakterstarken Politiker auch Europa bescheren! (ugbayram@)

Jede Woche melden sich die User von DW-WORLD zu Themen und Artikeln zu Wort, die sie aufregen, freuen, bewegen. Wir sammeln diese User-Post und stellen regelmäßig eine Auswahl davon auf die Seiten. Aus redaktionellen Gründen behalten wir uns vor, Leserpost zu kürzen.

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  • Datum 12.05.2006
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  • Permalink http://p.dw.com/p/8Svr
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