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Wirtschaft

Volkswagen: Der Streit geht weiter

Der Streit der VW-Hauptaktionäre Porsche und Land Niedersachsen schwelt weiter. Auf der Hauptversammlung in Hamburg erhielt am Donnerstag keiner der widerstreitenden Anträge der beiden Kontrahenten die nötige Mehrheit. Porsche hatte beantragt, die in der Satzung von Europas größtem Autobauer für wichtige Entscheidungen festgeschriebene Stimmenmehrheit von 80 Prozent durch die Aktionäre auf das im Aktienrecht vorgesehene Mindestmaß von 75 Prozent zu senken. Dagegen stemmt sich Niedersachsen, weil das Bundesland als zweitgrößter Aktionär damit seine Sonderrechte bei VW verlöre. Außerdem wählten die rund 2600 VW-Aktionäre Wolfgang Porsche, den Enkel des Porsche-Gründers, neu in den Aufsichtsrat. Damit sitzen im VW-Kontrollrat nun insgesamt drei Porsche-Vertreter.