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Wirtschaft

Volkswagen-Affäre vor dem Bundesgerichtshof

Die Affäre um Lustreisen und Schmiergeldzahlungen bei Volkswagen beschäftigt in der kommenden Woche den Bundesgerichtshof (BGH). Am 15. September geht es vor dem 5. Strafsenat in Leipzig um die Revisionen, die Ex-Betriebsratschef Klaus Volkert und der frühere Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer gegen Urteile des Landgerichts Braunschweig eingelegt haben. Die Braunschweiger Richter hatten Volkert zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt, gegen Gebauer war eine einjährige Bewährungsstrafe ausgesprochen worden. Die Richter der Wirtschaftsstrafkammer hatten es als erwiesen angesehen, dass sich Volkert der Anstiftung und Beihilfe zur Untreue sowie des Verstoßes gegen das Betriebsverfassungsgesetz schuldig gemacht hatte. Zwischen 1994 und 2004 verlangte und erhielt er sogenannte Sonderbonuszahlungen in Höhe von rund zwei Millionen Euro.