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Wirtschaft

Volkswagen übernimmt Mehrheit an Scania

Volkswagen ist einer Dreierfusion seiner Nutzfahrzeugsparte mit MAN und Scania einen großen Schritt näher gerückt. Nach langem Tauziehen trennten sich die schwedischen Großaktionäre von Scania, die Stiftungen der Familie Wallenberg und die von ihr kontrollierte Investor AB, für umgerechnet knapp 2,9 Milliarden Euro von ihrem Aktienpaket an dem skandinavischen Lkw-Hersteller, wie Investor und VW am Montag mitteilten. MAN begrüßte den Schritt seiner Großaktionärs VW. Das verbessere die Chancen auf eine Zusammenarbeit mit Scania, sagte ein Sprecher. Strukturelle Änderungen zum Nachteil der Mitarbeiter seien nicht geplant. Nachdem der Münchener Scania-Rivale MAN mit einem Übernahmeversuch bei den schwedischen Großaktionären gescheitert war, war Volkswagen mit fast 30 Prozent bei MAN eingestiegen. Doch die Verhandlungen mit Scania stockten seit einem Jahr. VW will sein Geschäft mit schweren Lkw in Südamerika in die Allianz mit MAN und Scania einbringen.