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Wissen & Umwelt

Visionen der Wissenschaft für das Jahr 2050

Der Klimawandel ist schon da. Und er wird unser Leben noch weiter verändern, selbst wenn wir sofort etwas dagegen tun. Hier sind einige Szenarien wie das Leben 2050 aussehen könnte.

Erdkugel (Foto: dpa)

Sonnenenergie direkt aus dem All – davon träumen einige Wissenschaftler. Riesige Plattformen mit Solarzellen könnten 2050 die Sonnenenergie aufnehmen und das gebündelte Licht zur Erde schicken. Das wird dort in Strom umgewandelt.

Riesige Plattformen mit Solarzellen (Foto: DW-TV)

Ein anderes Szenario: Energie aus dem Meer, Methan als Energiequelle. Wird Methanhydrat verbrannt, ist die Energieausbeute wesentlich höher als bei Kohle. Methan ist jedoch sehr klimaschädlich. Trotzdem: die Erkundung läuft.

ITER heißt ein milliardenteurer Traum von Wissenschaftlern. ITER soll so funktionieren wie die Sonne. Im Kern des Sterns kollidieren Atomkerne. Wasserstoff wird zu Helium. Ein Gramm entspricht der Energie von 11 Tonnen Kohle. Aber auch die Kernfusion könnte gefährlich werden - sie könnte außer Kontrolle geraten.

Visionen des Verkehrs

Autos, die mit Wasserdampf fahren (Foto: DW-TV)

Viele Autos werden mit Brennstoffzellen fahren. Aus dem Auspuff kommt nur noch Wasserdampf. Elektroautos werden mit Strom aus Wind- und Sonnenenergie betrieben. CarSharing ist im Jahr 2050 üblich – und größere Strecken fährt man eh im Autozug.

Ein weiterer Plan: In gewaltigen Röhren werden alle Arten von Waren transportiert. Die Container fahren mit Elektromotoren, einzeln von Computern gesteuert. Überall gibt es Stationen. So kommt alles da an, wo es hin soll - ganz ohne den umweltschädlichen LKW-Verkehr.

Und schließlich könnten Supraleiter den Verkehr revolutionieren. Damit sie ihre Position in Schienennähe nicht "vergessen", müssen sie umweltfreundlich gekühlt werden. Fahren an Häuserwänden ist kein Problem. Und die Schienen lassen sich nahezu überall verlegen.

Visionen des Lebens mit dem Klimawandel

Schwimmendes Haus (Foto: DW-TV)

So könnte die klimafreundliche Stadt aussehen: Hochhäuser, die Windenergie für sich und gleich für ganze Stadtteile mit produzieren. Öko-Türme, die mit Solar- und Windkraftanlagen ihren kompletten Eigenbedarf an Energie selbst erzeugen.

In Überflutungsgebieten könnten schwimmende Häuser verbreitet sein. Sie sind an Pfählen festgemacht. Steigt das Wasser, dann fangen sie an zu schwimmen. Und sogar größere Wohnsiedlungen auf dem Wasser wären möglich.

Mit den steigenden Temperaturen, breiten sich die Wüsten weiter aus. Gigantische Gewächshäuser könnten dann überall stehen - als in sich geschlossene Systeme. Menschen, Pflanzen und Tiere leben in den Anlagen - völlig autark.

Vielleicht stehen solche Gewächshäuser dann sogar weit von der Erde entfernt. Denn wenn der Klimawandel nicht gestoppt wird, bleibt wohl nur eins: Auswandern!

Mehr zu den Zukunftsvisionen der Wissenschaftler erfahren Sie bei "Projekt Zukunft" von DW-TV!

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