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Ostmitteleuropa

Visegrad-Länder für gemeinsam abgestimmte Positionen in Brüssel

- Bratislava, Prag, Warschau und Budapest vereinbaren engere Koordination für Abschlussphase der EU-Beitrittsverhandlungen

Bratislava, 14.5.2002, RADIO SLOWAKEI, deutsch Die Integrationsbemühungen der vier Visegrad-Länder (Slowakei, Tschechien, Polen und Ungarn) nehmen an Intensität zu. Im Dezember 2002 beabsichtigt die EU in Kopenhagen die Liste der zehn Staaten zu veröffentlichen, die die Bedingungen der Beitrittsverhandlungen soweit erfüllt haben, dass sie im Januar 2004 zu Mitgliedern der EU werden können.

Aus diesem Grund werden die Visegrad-Länder ihren gemeinsamen Fortgang in der Abschlussphase der EU-Beitrittsverhandlungen koordinieren. Es handelt sich um die finanziell anspruchsvollsten Kapitel, unter anderem um Landwirtschaft und Budgetregeln.

Darüber einigte sich Jan Figel, der slowakische Hauptunterhändler mit der EU, mit den Vertretern Ungarns, Polens und Tschechiens während der Radiobrücke des slowakischen Rundfunks. "Es liegt in unserem Interesse, die gemeinsame Einstellung zu besprechen und zu koordinieren", betonte Jan Figel.

Der Leiter des Staatssekretariats beim ungarischen Außenministerium Peter Gottfried sagte, es wäre ein Riesenfehler, wenn wir unsere Einstellungen nicht in Einklang bringen würden, zum Beispiel in der Dauer der Auszahlung der direkten Zahlungen an die Farmer.

Der Vertreter des tschechischen Hauptunterhändlers Jiri Havlik machte darauf aufmerksam, dass es nicht immer möglich sei, die Koordination durchzusetzen. Als Beispiel führte er die Quoten für die landwirtschaftliche Produktion an. "Es liegt im Interesse jedes einzelnen Unterhändlers, möglichst die besten Quoten zu vereinbaren. Es ist jedoch nicht die Frage der Diskussionen unter den Visegrad-Mitgliedern", fügte Havlik hinzu. (ykk)

  • Datum 15.05.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/2BXW
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