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Fußball

Virtuelles Training für DFB-Team

Modernste Technologien werden im Sport genutzt, damit Athleten noch besser werden. Der Deutsche Fußball-Bund arbeitet jetzt mit eben solcher Technik und führt erstmals sogenannte VR-Brillen ein.

Deutschland ist anderen Nationen im Fußball offenbar schon immer einen Schritt voraus gewesen. Es ist kein Zufall, dass Deutschland den Weltmeistertitel 2014 in Brasilien geholt hat. Die Neuentwicklung der Akademie für junge Spieler sorgte ebenso dafür, wie das Konzept des Teams hinter dem Team und die Entwicklung der neuesten technologischen Geräte. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat jetzt Geschichte geschrieben: Er intensiviert seine Partnerschaft mit dem sogenannten STRIVR-Forschungslabor mit Sitz in Palo Alto in Kalifornien. Damit hält die Virtuelle Realität (VR) Einzug beim DFB. Mit Hilfe der STRIVR-Technologie soll der Fußball noch effektiver, sollen die Besten noch besser werden. Das Ganze basiert auf 360-Grad-Videos, die eine virtuelle Welt erzeugen. Die Sportler können so beinahe real mit der VR-Brille trainieren.

Virtuelle Realität soll Alltag werden

In einem Artikel der Webseite "Sporttechie" berichtet der Mit-Begründer von STRIVR, Derek Belch, dass der DFB die VR schon lange auf dem Schirm hatte. "Der DFB kennt auch die Grenzen von VR im Fußball. Das hat der amerikanische Football gezeigt", sagt Belch. "Aber der DFB will es unbedingt: Jetzt experimentieren, Fehler machen und daraus lernen, das Beste rausholen."

STRIVRs VR-Trainingssystem wird in der DFB-Akademie eingeführt und soll zum Alltag der Fußballer gehören, wenn sie im neu geplanten Leistungszentrum des DFB in Frankfurt am Main trainieren. Sie werden dann nicht mehr nur auf dem Rasen üben, sondern auch in der Umgebung einer künstlich erzeugten Realität, sprich mit der VR-Brille. Die Videos können dabei helfen, den Spieler genauer zu analysieren und seine psychologischen und kognitiven Fähigkeiten zu schulen. Die Erfahrungen, die der DFB dabei sammelt, könnten dann auch für Bundesligaklubs nützlich sein.

"Wir haben in unserem Pilotprojekt mit STRIVR erste wichtige Erkenntnisse gesammelt.", sagt Markus Weise, der Leiter für Konzept-Entwicklung der DFB-Akademie. "Die Technologie ´Virtual Reality‘ ist eine äußerst spannende, die noch am Anfang ihrer Entwicklung steht und viele Möglichkeiten bietet. Diese wollen wir von Beginn an nicht nur mit begleiten, sondern sie nach unseren Vorstellungen mitprägen. Es wird sehr interessant und herausfordernd, diese neuartige Technologie im Trainingsalltag und unter Wettkampfbedingungen zu testen."