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Sport

Villiers/Zitzewitz festigen Platz zwei

Das südafrikanisch-deutsche Duo Villiers/Zitzewitz lässt sich vom Spitzenreiter der Rallye Dakar nicht abhängen. Die Gewinner von 2009 festigen ihren zweiten Rang. Nun folgt die Marathon-Etappe ohne Service.

Nur 37 Sekunden haben Co-Pilot Dirk von Zitzewitz mit seinem Fahrer Giniel de Villiers zum ersten Tagessieg bei der diesjährigen Rallye Dakar gefehlt. Das Duo aus Deutschland und Südafrika musste sich am Freitag auf dem Teilstück von Antofagasta nach Iquique nur Spitzenreiter Nasser Al-Attiyah aus Katar und dessen französischem Beifahrer Matthieu Baumel geschlagen geben. "Wir waren heute richtig gut. Giniel ist einfach super gefahren, hat einen guten Rhythmus gefunden und ist zügig, aber sicher gefahren - eben das perfekte "Dakar-Tempo", sagte von Zitzewitz nach der sechsten Etappe.

Vor dem gefürchteten Marathon am Wochenende, bei dem den Teams keine Hilfe durch Mechaniker erlaubt ist, festigten Villiers/Zitzewitz auch ihren zweiten Gesamtrang. Al-Attiyah liegt mit seinem Mini derzeit 11:12 Minuten vor den beiden. Auf Rang drei mit einem gehörigen Rückstand folgen Yazeed Al-Rajhi aus Saudi Arabien mit seinem deutschen Beifahrer Timo Gottschalk. Den beiden fehlen auf die Spitze 28:44 Minuten und somit auf Rang zwei auch noch satte 17:32 Minuten.

Toyotas jagen Mini

Mini-Fahrer Nasser Al-Attiyah aus Katar und sein Co-Pilot aus Frankreich Mathieu Baumel auf der sechsten Etappe (Foto: FRANCK FIFE/AFP/Getty Images)

Noch an der Spitze: Al-Attiyah in seinem Mini

Damit haben zwei Toyotas die Verfolgung auf Al-Attiyah aufgenommen. Rückkehrer Peugeot ist derzeit nicht unter den besten neun. Dakar-Rekordsieger Stephane Peterhansel aus Frankreich muss sich als bester Peugeot-Pilot mit Rang zehn begnügen. Für Villiers/Zitzewitz, die 2009 bei der ersten Auflage der Dakar in Südamerika den Gesamtsieg geholt hatten, läuft hingegen alles nach Plan. Nach dem starken Auftritt am Freitag, bei dem sie einen zwischenzeitlichen Rückstand von rund zwei Minuten auf Al-Attiyah größtenteils wieder wettmachten, bereitete sich das Duo umgehend auf die Marathon-Etappe vor. "Das wird eine heftige Nummer in den kommenden zwei Tagen", betonte Zitzewitz.

Bei den Motorrädern ging der Tagessieg an den Portugiesen Helder Rodrigues, der seine Honda in 4:10:10 Stunden über den Kurs manövrierte. Im Kampf um den Gesamtsieg musste Titelverteidiger Marc Coma einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Der spanische KTM-Fahrer landete erneut hinter seinem Landsmann Joan Barreda (Honda), der nun mit 12:27 Minuten Vorsprung an der Spitze des Klassements liegt.

Insgesamt führt die Dakar in diesem Jahr von Buenos Aires über Chile und Bolivien wieder zurück in die argentinische Hauptstadt. Die Distanz beträgt rund 9000 Kilometer, die Rallye endet am 17. Januar.

ck/kd (dpa, sid)

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