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Sport

Vierter Platz für deutsche Staffel

Am letzten Tag der EM in Berlin schwimmt die deutsche Lagenstaffel der Männer am Podest vorbei. Bei den Wasserspringern gibt es dagegen zum Abschluss noch einmal eine Medaille zu feiern.

Zum Abschluss der Schwimm-EM in Berlin hat die deutsche Lagen-Staffel über 4 x 100 Meter eine Medaille verpasst. Jan-Philip Glania, Marco Koch, Steffen Deibler und Paul Biedermann schlugen nach 3:33,92 Minuten an und belegten damit nur Platz vier. Europameister wurde das Quartett aus Großbritannien in 3:31,73 Minuten. Silber ging an Frankreich, Bronze an die Staffel Ungarns. Über 50 Meter Freistil der Männer sicherte sich der Franzose Florent Manaudou die Goldmedaille vor Konrad Czerniak aus Polen und dem Finnen Ari-Pekka Liukkonen. Gold über 400 Meter Lagen ging an David Verraszto aus Ungarn. Deutsche Schwimmer waren in den Einzelfinals nicht am Start.

Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) erreichte sechs Medaillen bei den Beckenwettbewerben in Berlin. Sechs- bis achtmal Edelmetall hatte der Zielkorridor des Deutschen Olympischen Sportbundes vorgesehen. Insgesamt holten die deutschen Becken- und Freischwimmer, sowie die Wasserspringer 22 Medaillen und damit mehr als erwartet.

Däninnen mit neuem Rekord

Bei den Frauen setzte das dänische Team über 4 x 100 Meter Lagen ein Glanzlicht. In der Europarekordzeit von 3:55,62 Minuten siegte das Quartett und verbesserte die von den deutschen Frauen seit fünf Jahren gehaltene kontinentale Bestmarke um 0,17 Sekunden. Die deutsche Lagen-Staffel hatte das Finale ebenso wie Sarah Köhler über die 400 Meter Freistil verpasst. Dort bescherte Jazmin Carlin dem britischen Schwimm-Team die nächste Goldmedaille. Carlin gewann in 4:03,24 Minuten vor der Niederländerin Sharon van Rouwendaal und Mireia Belmonte aus Spanien. Belmonte durfte sich außerdem über den Sieg im Finale über 200 Meter Schmetterling freuen. Über 50 Meter Freistil sicherte sich Carlins Teamkollegin Francesca Halsall den Titel. Beim Rennen über 50 Meter Brust war die Litauerin Ruta Meilutyte die Schnellste. Deutsche Frauen schafften es am Schlusstag nicht in die Finals.

Subschinski auf Rang drei

Noch einmal Edelmetall gab es dagegen durch eine deutsche Wasserspringerin: Nora Subschinski gewann zum Abschluss der Titelkämpfe mit 317,90 Punkten die Bronzemedaille vom Drei-Meter-Brett. Tanja Punzel kam mit 314,20 Punkten auf Rang vier. Der Sieg ging an die Russin Nadeschda Baschina, die vor Rekord-Europameisterin Tania Cagnotto aus Italien gewann. Die deutschen Wasserspringer verbuchten damit bei den Europameisterschaften drei goldene und insgesamt zehn Medaillen.

asz/ck (sid, dpa)

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