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Sport

Vielseitigkeits-Equipe holt Nationenpreis

Die deutsche Vielseitigkeits-Equipe sichert sich beim CHIO in Aachen den Nationenpreis. In der Einzelentscheidung holen die deutschen Starter sogar einen Dreifachsieg.

Die deutsche Vielseitigkeitsreiterin Sandra Auffarth auf dem Pferd Opgun Louvo springt in Aachen beim Reitturnier CHIO während der Geländeprüfung über ein Hindernis (Foto: Uwe Anspach/dpa)

Sandra Auffarth auf Opgun Louvo in Aktion

Zum dritten Mal hintereinander haben die deutschen Vielseitigkeitsreiter beim CHIO in Aachen den Nationenpreis gewonnen. Das Team setzte sich nach dem Geländeritt mit 129,00 Strafpunkten durch. Es folgten Großbritannien (152,40) und Frankreich (164,60).

In der Einzelwertung gewann Sandra Auffarth mit Opgun Louvo. Im Vorjahr hatte sie den Sieg noch um eine Sekunde verpasst, dieses Mal war sie auch im Gelände schnell genug. Für einen deutschen Dreifach-Erfolg sorgten Ingrid Klimke mit Escada (40,20) und Michael Jung mit Sam (41,20).

Glücklich auch ohne Uhr

Besonders glücklich war Auffarth, die trotz eines Handicaps gewann: Die Team-Olympiasiegerin konnte nach eigenen Angaben ihre Uhr beim Start nicht aktivieren, was bei einem Zeitlimit von sieben Minuten eine erschwerende Bedingung ist. "Ich wusste gar nicht wie schnell ich war", berichtete sie. "Ich bin einfach nach Gefühl geritten."

Nach einem Sturz von Jayne Doherty mit Ravenstar war ein Hindernis aus dem Programm gestrichen worden. Der irischen Reiterin und dem Pferd geht es nach Angaben der Organisatoren ebenso gut wie der Neuseeländerin Lucy Jackson und Willy Do, die am achten Sprung gestürzt waren.

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