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Aktuell Asien

Viele Vermisste nach Erdrutsch in China

Auf einer Kraftwerks-Baustelle in der Provinz Fujian sind mindestens 34 Arbeiter verschüttet worden. Offenbar durch heftige Regenfälle verursacht, waren Zehntausende Kubikmeter Schlamm und Geröll ins Tal gerutscht.

Wie das staatliche Fernsehen berichtete, befanden sich die Arbeiter eines im Bau befindlichen Wasserkraftwerks am Rande der Taining-Berge zum Zeitpunkt des Unglücks in einem Schlafsaal in einer provisorischen Unterkunft. Rettungskräfte konnten bisher sieben Männer lebend retten.

In der Region in der Provinz Fujian hatte es in den vergangenen Tagen stark geregnet. Rund 100.000 Kubikmeter Schlamm und Geröllmassen gerieten laut dem Fernsehbericht in Bewegung und verschütteten weite Teile der Kraftwerksbaustelle.

Die anhaltenden ergiebigen Niederschläge der vergangenen Tage hätten an vielen Flüssen in Fujian zu Hochwasser und Überflutungen geführt. Die Provinz liegt im Südosten Chinas. Die Rettungsarbeiten würden dadurch erschwert, dass im Unglückgebiet ein Teil der Straßen durch kleinere Erdrutsche und Überflutungen nicht passierbar sei.

Präsident Xi Jinping forderte die Rettungskräfte auf, "größtmögliche Anstrengungen" zu unternehmen, um die Verschütteten lebend aus dem Schlamm zu befreien.

In China gibt es immer wieder tödliche Erdrutsche. Im Dezember hatte sich nach heftigem Regen eine Schlammlawine über ein Industriegebiet der Wirtschaftsmetropole Shenzhen im Süden Chinas ergossen und mehr als 30 Gebäude unter sich begraben, darunter auch zwei Arbeiterwohnheime. Mindestens 58 Menschen kamen ums Leben. Die Lawine stammte von einer Bauschutthalde in einem alten Steinbruch, die unsachgemäß befüllt worden war.

qu/ml (rtr, APE)

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