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Aktuell Europa

Viele Verletzte bei Zugunglück

Im Zentrum der niederländischen Hauptstadt Amsterdam sind zwei Personenzüge frontal zusammengestoßen. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt, etliche davon schwer. Die Unglücksursache ist noch nicht geklärt.

"Ich will so schnell wie möglich wissen, was die Ursache für diesen schrecklichen Unfall war", sagte die niederländische Verkehrsministerin Melanie Schultz dem Nachrichtensender RTL Nieuws. Das Unglück ereignete sich im Zentrum der Hauptstadt in der Nähe des Bahnhofs Amsterdam-Sloterdijk. Ein Schnellzug und ein doppelstöckiger Regionalzug rasten am Samstagabend frontal ineinander.

Die Zahl der Verletzten wurde mehrfach nach oben korrigiert. Polizeisprecher Ed Kraszewski erklärte zuletzt im niederländischen Rundfunk, mehr als 50 Menschen hätten bei der Kollision schwere oder sehr schwere Verletzungen erlitten. Sie hätten sich meist Knochenbrüche oder Verletzungen in der Nackengegend zugezogen. Rund 70 weitere Menschen seien bei dem Unfall leicht verletzt worden. "Wir gehen davon aus, dass die Leute bei dem Zusammenstoß durch den Zug geschleudert wurden - gegen Wände, Sitze oder andere Menschen", sagte Kraszewski.

Ursache unklar

Warum die beiden Züge das selbe Gleis benutzten, ist noch nicht geklärt. Die Unglücksursache werde noch untersucht, so der Polizeisprecher. Der Zugverkehr zwischen dem Amsterdamer Hauptbahnhof und dem Flughafen Schiphol wurde zeitweise eingestellt. Auch der Bahnbetreiber ProRail zeigte sich in einer Erklärung geschockt und drückte den Verletzten und deren Angehörigen seine Anteilnahme aus.

fw/ml (dapd, dpa, afp)