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Arabische Halbinsel

Viele Tote bei US-Luftangriff gegen IS-Stellungen im Jemen

Der US-Luftwaffe ist nach eigenen Angaben ein schwerer Schlag gegen den IS im Jemen gelungen. Dabei seien "Dutzende" Mitglieder der Terrormiliz getötet worden, teilte das Pentagon mit, ohne genaue Zahlen zu nennen.

Ziel des Militärschlags seien Lager der Terrormiliz "Islamischer Staat" in der Provinz Al Bayda gewesen, in denen die Kämpfer mit Maschinengewehren, Sturmgewehren und Panzerfäusten für Terroranschläge trainiert hätten, heißt es in einem Statement des US-Verteidigungsministeriums. Der Einsatz gegen die beiden Trainingscamps der Extremisten habe die Ausbildung weiterer IS-Kämpfer unterbunden. Das Pentagon machte weder Angaben zu der Art des Militärschlags noch zu genauen Opferzahlen.

Washington betrachtet den vom Bürgerkrieg zerrütteten Jemen als ein zentrales Gebiet für die Rekrutierung, die Ausbildung und den Transit von Terroristen, die "Anschläge gegen Amerika und seine Verbündeten weltweit" planen. Zusammen mit der jemenitischen Regierung unterstützen die US-Streitkräfte dort Anti-Terror-Einsätze gegen den "Islamischen Staat" sowie gegen die Terrororganisation Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP). Die Extremisten haben sich nach US-Angaben in abgelegene Regionen im Jemen zurückgezogen, um sich auf Angriffe vorzubereiten.

Stellvertreterkrieg im Jemen

In dem ärmsten Land der Arabischen Halbinsel kämpfen seit 2015 die schiitischen Huthi-Rebellen gegen Einheiten der international anerkannten Regierung von Präsident Abd-Rabbu Mansour Hadi. Während Saudi-Arabien mit einer arabischen Militärallianz die Regierung unterstützt, steht der Iran auf der Seite der Rebellen. Das sunnitische Saudi-Arabien kämpft seit langem mit dem schiitischen Iran um die Vorherrschaft in der Region.

qu/mak (dpa, rtr, APE)

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