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Aktuell Amerika

Viele Tote bei Busunglück in Brasilien

Bei einem schweren Busunfall im Süden Brasiliens sind 49 Menschen gestorben. Der Reisebus stürzte in einer bergigen Gegend 400 Meter tief in eine Schlucht. Die Straße gilt als besonders gefährlich.

Der Unfall ereignete sich an einem beliebten Aussichtspunkt nahe der Stadt Campo Alegre, rund 250 Kilometer von Florianópolis entfernt im südlichen Bundesstaat Santa Catarina. Augenzeugen zufolge hatte der Fahrer in einer scharfen Kurve die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Zur Unfallursache wurden Ermittlungen eingeleitet.

Unter den Toten sollen auch viele Kinder sein. Zwei Kinder im Alter von drei und sechs Jahren konnten nach Angaben eines Feuerwehrmannes verletzt aus dem Fahrzeug geborgen werden. Einige der Geborgenen starben aber wohl kurze Zeit später im Krankenhaus. Wie viele Passagiere genau in dem Bus waren, blieb zunächst unklar. Auch zur Anzahl der Verletzten gibt es noch keine Angaben.

Schwierige Rettungsarbeiten

Mehrere Opfer waren nach Aussagen eines Polizeisprechers noch in dem Bus eingeschlossen. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich wegen des schwer zugänglichen Geländes als schwierig. Die einbrechende Dunkelheit erschwerte die Arbeiten zusätzlich. Auch gab es an der Unfallstelle offenbar kein Mobilfunk-Signal. Die Chance, noch Überlebende zu finden, sei gering, erklärte der Polizeisprecher.

Die Straße, auf der sich das Unglück ereignete, gilt als gefährlich. Laut der Zeitung "O Estado" kamen dort in den vergangenen fünf Jahren 66 Menschen bei Unfällen ums Leben.

chr/cr (dpa, afp)