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Aktuell Europa

Viele Tote bei Busunfall in Italien

Bei einem schweren Busunglück in Italien sind mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Elf weitere Passagiere wurden verletzt, darunter auch viele Kinder.

Das Unglück geschah am späten Abend auf der Autobahn 16 östlich von Neapel zwischen Monteforte Irpino und Baiano. Der Bus soll ersten Ermittlungen zufolge viel zu schnell auf ein Stauende aufgefahren sein. Er rammte mehrere Autos (siehe Artikelbild) und stürzte 30 Meter tief von einem Viadukt.

Die meisten Toten seien aus dem Bus geborgen worden, einige Leichen hätten aber unter dem Fahrzeug gelegen, teilte die Feuerwehr mit. Sie waren offenbar während des Unfalls aus dem Bus geschleudert worden. Auch der Fahrer kam ersten Berichten zufolge bei dem Unglück ums Leben. Die Situation sei dramatisch, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

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Tragödie: Busunglück in Süditalien

Tödliches Ende einer Pilgerfahrt

Elf Überlebende wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Viele von ihnen schweben noch in Lebensgefahr.

Möglicherweise habe es ein Problem mit den Bremsen gegeben, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Nach Informationen der Tageszeitung "La Repubblica" befanden sich etwa 48 Menschen in dem Bus. Sie waren den Berichten zufolge nach einer Pilgerfahrt in die Region Kampanien auf dem Rückweg nach Neapel. Die Verbindungsstraße von Bari nach Neapel wurde wegen des Unfalls gesperrt.

kis/gmf/rb ( afp, dpa, rtr)

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