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Mogadischu

Viele Tote bei Autobombenanschlag in Somalia

Auf einem belebten Markt in der somalischen Hauptstadt sind bei einem Anschlag viele Menschen getötet worden. Es war das erste große Attentat in Mogadischu seit der Präsidentenwahl vor gut zehn Tagen.

Somalia Selbstmordanschlag in Mogadischu (Reuters/F. Omar)

Durch die Wucht der Explosion wurden auch Autos und Geschäfte zerstört

Die Explosion ereignete sich nach Angaben der Sicherheitsbehörden auf einer belebten Kreuzung im westlichen Teil der Hauptstadt Mogadischu. Eine Autobombe explodierte inmitten von Geschäften und Essensständen. Augenzeugen berichteten, es seien Soldaten, Zivilisten und Händler auf der Straße gewesen. Mindestens 35 Menschen wurden getötet, mehr als 50 weitere zum Teil schwer verletzt.

Es war der erste große Anschlag in Mogadischu seit der Wahl des neuen Präsidenten Mohamed Abdullahi Farmajo. Dieser trat vergangene Woche sein Amt an.

Somalia Selbstmordanschlag in Mogadischu (picture-alliance/AP Photo/F.A. Warsameh)

Nach dem Anschlag wird das Ausmaß der Zerstörung sichtbar

Bisher hat sich niemand zu dem Anschlag bekannt. Hinter den meisten Anschlägen steckt jedoch die islamistische Al-Shabaab-Miliz, die in Somalia für die Errichtung eines sogenannten Gottesstaates kämpft. Zwar wurden die Rebellen vor fünf Jahren durch die Regierungstruppen und die 22.000 Soldaten der Afrikanischen Union (AU) aus Mogadischu vertrieben. Sie kontrollieren aber immer noch einige ländliche Regionen. Auch in Kenia verübte die Terrorgruppe mehrere Anschläge.

rk/jj (ap, afp, dpa)

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