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Islamistischer Terror

Viele Tote bei Anschlägen in Somalias Hauptstadt Mogadischu

Erst vor zwei Wochen verloren mehr als 300 Menschen ihr Leben - bei einer der verheerendsten Attacken in der Geschichte Somalias. Jetzt haben wieder Terroristen zugeschlagen.

In der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind zwei mit Sprengstoff beladene Fahrzeuge explodiert. Gleichzeitig waren Schüsse zu hören. Nach offiziellen Angaben wurden mindestens 25 Menschen getötet. Außerdem gab es nach Angaben der Polizei mindestens 30 Verletzte. 

Wie ein Polizeivertreter weiter sagte, detonierten innerhalb kurzer Zeit ein Wagen und ein Kleinbus nahe einem Hotel, das regelmäßig von Regierungsvertretern besucht wird. Er sprach von einem möglicherweise koordinierten Angriff.

Schusswechsel mit Angreifern

Die radikal-islamische Al-Shabaab-Miliz bekannte sich zu dem Anschlag. Laut Medienberichten sollen mehrere Kämpfer der Terrorgruppe das Hotel nach den Explosionen gestürmt haben. Sicherheitskräfte lieferten sich Schusswechsel mit den Angreifern, hieß es. Das Gebäude sei abgeriegelt. Es hieß, Sicherheitskräfte hätten mehr als 30 Menschen aus dem Hotel retten können. Nach zehn Stunden konnte die Belagerung des Hotels beendet werden, wie ein Sprecher der Polizei der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Vor zwei Wochen waren bei einem Anschlag in Mogadischu mehr als 300 Menschen getötet und mehrere hundert verletzt worden. Zu dem womöglich schwersten Attentat in der Geschichte des Landes bekannte sich bisher niemand. Die Regierung macht aber auch für diese Tat die Shabaab-Miliz verantwortlich, die in Somalia einen Staat auf Grundlage der islamischen Scharia errichten will.

ml/jj/sti (dpa, afp, ap)