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Viele Tote bei Anschlägen im Irak

Bei mehreren Bombenanschlägen auf Schiiten sind im Irak mindestens 70 Menschen getötet worden. Die folgenschwersten Vorfälle ereigneten sich in Bagdad und der nahe gelegenen Stadt Hilla.

Zerstörtes Auto nach einem Anschlag nahe Bagdad (Foto: AP)

Irak Anschläge

Nach Angaben von Rettungskräften starben in Hilla mehr als 20 Menschen durch zwei Autobomben. Beide Sprengsätze detonierten innerhalb weniger Minuten in der Nähe eines Restaurants.

In Bagdad und in Vororten der Hauptstadt ereignete sich laut Behörden eine Serie von bewaffneten Angriffen und Bombenexplosionen, durch etwa 30 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt wurden. Insgesamt seien rund ein Dutzend Sprengsätze explodiert, darunter mehrere Autobomben. Unter den Toten sind offenbar mehrere Polizisten.

Einen weiteren Anschlag mit zwei Autobomben gab es in der Stadt Balad. Dort kamen vier Menschen ums Leben.

Schiiten bereiten Feiern vor

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Mehr als 50 Tote bei Anschlagserie im Irak

Die Anschläge ereigneten sich inmitten der Vorbereitungen für große schiitische Feierlichkeiten in Bagdad zu Ehren des Imams Mussa al-Kasem, der in einem Mausoleum im Norden Bagdads begraben liegt. Seines Todestags wird am 18. Juni gedacht.

Zuletzt hatte es am 4. Juni einen großen Anschlag in Bagdad gegeben, als ein Selbstmordattentäter mit einer Autobombe am Sitz einer religiösen schiitischen Stiftung 25 Menschen tötete. Zu dem Anschlag hatte sich die zum Terrornetzwerk Al Kaida gehörende Gruppe Islamischer Staat Irak bekannt.

gri/wl (afp, rtre, dapd, dpa)

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