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Amerika

Viele Tote bei Abstürzen in Kuba und Pakistan

Bei zwei Flugzeugabstürzen in Pakistan und Kuba sind mehr als 80 Menschen ums Leben gekommen. Keiner der Insassen überlebte die Katastrophen. Unter den Toten des Absturzes auf Kuba sind viele Ausländer.

Brennendes Flugzeugwrack (Foto: AP)

Absturzstelle auf Kuba

Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Kuba sind nach Angaben der Flugsicherung vom Freitag (05.11.2010) alle 68 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Die Maschine der Fluglinie AeroCaribbean war am Donnerstag auf dem Weg von Santiago de Cuba nach Havanna. Das Flugzeug stürzte in der Nähe der Ortschaft Guasimal in der Provinz Santi Spiritus ab. Kurz zuvor hatten die Piloten noch einen Notruf abgesetzt.

An Bord der Maschine befanden sich 61 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder. Unter den Opfern waren nach Angaben der Fluggesellschaft zwei Deutsche, neun Argentinier, sieben Mexikaner, drei Niederländer, zwei Österreicher und je ein Bürger aus Frankreich, Italien, Spanien, Venezuela und Japan.

Rettungskräfte vor Ort bargen nach örtlichen Medienberichten die ersten Leichen. Die Unglücksstelle liegt rund 350 Kilometer östlich von Havanna in einer Bergregion. AeroCaribbean gehört der staatlichen kubanischen Fluggesellschaft Cubana de Aviacion.

21 Tote bei Absturz in Pakistan

Auch in Pakistan gab es bei einem Flugzeugabsturz keine Überlebenden. Nach Angaben der zivilen Luftfahrtbehörde waren an Bord des Flugzeugs der pakistanischen Charterlinie JS Air 19 Mitarbeiter einer Ölfirma und zwei Besatzungsmitglieder.

Die Maschine sei kurz nach dem Start in Karachi abgestürzt, teilte die pakistanische Flugsicherheitsbehörde mit. Ursache seien Triebwerksprobleme gewesen. Der Pilot habe zum Flughafen zurückkehren wollen, es aber nicht mehr geschafft. Ziel der Flugs war ein Ölfeld in der Provinz Sindh.

Suche nach Ursache für A380-Notlandung

Derweil untersuchen Experten die Ursachen für den Treibwerksausfall einer Airbus A380 der Fluglinie Qantas, der die Riesenmaschine zu einer Notlandung in Singapur zwang. Nach einer ersten Einschätzung der Fluggesellschaft geht der Ausfall der Turbine auf einen Materialfehler oder fehlerhaftes Design des Triebwerks zurück. Qantas-Chef Alan Joyce sagte in Sydney: "Wir glauben nicht, dass es etwas mit der Wartung zu tun hat." Ingenieure von Qantas, Airbus und dem Triebwerk-Hersteller Rolls-Royce seien rund um die Uhr im Einsatz, um die Ursache des Unglücks zu ermitteln.

Nach der Notlandung kühlen Feuerwehrleute das defekte Triebwerk der A380 (Foto: AP)

Nach der Notlandung kühlen Feuerwehrleute das defekte Triebwerk der A380

Flug QF32 mit 440 Passagieren und 26 Besatzungsmitgliedern an Bord war am Donnerstag in Singapur notgelandet. Die Maschine hatte fünf Minuten nach dem Start nach einem lauten Knall Teile der Triebwerk-Verkleidung verloren. Qantas stoppte nach dem Zwischenfall alle Flüge mit dem A380 und unterzog auch die fünf restlichen A380 einem Test. Sollten alle Sicherheitschecks zufriedenstellend verlaufen, würden die Flugzeuge innerhalb von 48 Stunden wieder in den Dienst gestellt, sagte Joyce.

Autor: Martin Muno (dpa, afp, dapd, rtr)
Redaktion: Stephan Stickelmann

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