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Islamismus

Viele IS-Verdächtige in der Türkei gefasst

Nach offiziellen Angaben wurden in den vergangenen Jahren schon über 5000 IS-Verdächtige aufgespürt. Jetzt verbreiten die türkischen Behörden eine neue Erfolgsmeldung.

Türkei Polizei in Ankara (picture-alliance/AP Photo/B. Ozbilici)

Polizisten in der türkischen Hauptstadt Ankara (Archivbild)

Die türkische Polizei hat in einem Großeinsatz 143 mutmaßliche Anhänger der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) festgenommen. Einige der Verdächtigen hätten Anschläge für den "Tag der Republik" vorbereitet, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. An diesem Sonntag wird im ganzen Land der 94. Jahrestag der Republikgründung durch Mustafa Kemal Atatürk gefeiert.

Die Polizei führte laut Anadolu Razzien in acht Provinzen durch. In der Hauptstadt Ankara seien 49 von 55 zur Fahndung ausgeschriebenen Ausländern, in der Metropole Istanbul vier weitere mutmaßliche IS-Anhänger in Gewahrsam genommen worden. Im Auto der in Istanbul Festgenommenen sei eine selbstgebaute Bombe gefunden worden. Bei Razzien in zwei verschiedenen Häusern der Verdächtigen habe die Anti-Terror-Polizei zudem Material zum Bombenbau beschlagnahmt.

Zahlreiche islamistische Anschläge

Die türkische Führung macht den IS für zahlreiche Anschläge im Land verantwortlich, zuletzt für einen Angriff in der Silvesternacht in dem Istanbuler Club Reina. Damals wurden 39 Menschen getötet. Nach offiziellen Angaben wurden in den vergangenen Jahren über 5000 mutmaßliche IS-Anhänger festgenommen und knapp 3300 ausländische Militante aus 95 Ländern abgeschoben.

jj/stu (dpa, afp, rtr)