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Musik

Viel Gesang bei den Berliner Philharmonikern

Nach einer Saison mit viel Klaviermusik wird das weltberühmte Orchester in der kommenden Saison bei mehreren Opernaufführungen mitwirken. Die Arbeit mit dem Chefdirigenten Sir Simon Rattle geht damit in die Schlussphase.

Nach der Eröffnung der Saison am 26. August sind 122 Konzerte in der Spielzeit 2016/17 geplant, gab die Orchesterleitung am Donnerstag (28.04.2016) in Berlin bekannt. Eingeschlossen sind zehn Opernaufführungen - eine ungewöhnlich hohe Zahl für den sinfonischen Klangkörper.

Allein 90 Aufführungen finden in Berlin statt, alle übrigen auf einer großen Nordamerika-Tournee im November sowie in der Hamburger Elbphilharmonie, in Athen, London und im Ruhrgebiet.

"Ich glaube, wir werden ein wunderbares Jahr voller Spaß haben", sagte Rattle, der Höhepunkte der Saison wie Puccinis Oper "Tosca" dirigieren wird. Ebenfalls geplant sind Aufführungen von "Le Grand Macabre", einer Oper von György Ligeti, und "Herzog Blaubarts Burg" von Béla Bartók.

Es wird die vorletzte Spielzeit des im Jahr 2018 scheidenden Chefdirigenten sein. Auch nach seinem Wechsel zum London Symphony Orchestra soll die Zusammenarbeit mit den Berlinern weitergehen, sagt Simon Rattle: "Das ist eine musikalische Familie, und ich liebe meine Familie. Und ich freue mich, die Arbeit fortzusetzen - nur mit einer etwas anderen Perspektive."

In der kommenden Spielzeit ist Rattles designierter Nachfolger Kirill Petrenko zu einem Gastauftritt mit Mozarts "Haffner-Sinfonie" und Tschaikowkys "Pathétique" angekündigt. Weitere Gastdirigenten sind der Niederländer Bernard Haitink, der Deutsche Christian Thielemann und der Italiener Riccardo Chailly.

Dirigent Kirill Petrenko. Foto: Sven Hoppe/dpa

Was Petrenko in Zukunft mit dem Orchester vorhat, ist noch unbekannt

Als "Artist in Residence" wirkt der amerikanische Komponist John Adams bei fünf Veranstaltungen der Philharmoniker mit. Adams' Passionsoratorium "The Gospel According to the Other Mary" wird von Simon Rattle dirigiert, auch Adams selbst wird bei mehreren Veranstaltungen am Pult stehen.

Markenzeichen der Rattle-Ära wie die Öffnung des Spielbetriebs zu neuen Publikumsschichten und die "Digital Concert Hall" werden fortgesetzt. Inzwischen enthält der Online-Plattform mehr als 1000 Werke in rund 400 Konzertaufzeichnungen.

rf/so (dpa)

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