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Sport

Vettel wechselt zu Ferrari

Kurz nachdem Fernando Alonso seinen Abschied bei Ferrari bekannt gibt, ist das Cockpit des spanischen Ex-Weltmeisters auch schon wieder besetzt. Vierfach-Champion Sebastian Vettel wird ein "Roter".

Fernando Alonso Sebastian Vettel Formel Eins

Der eine geht, der andere kommt: Sebastian Vettel (l.) folgt bei Ferrari auf Fernando Alonso (r.)

Nun ist also offiziell, was unter der Hand bereits seit längerer Zeit kursierte. Fernando Alonso verlässt Ferrari nach dem letzten Saisonrennen in Abu Dhabi (Start 14 Uhr MEZ, Rennen im DW-Liveticker). Der Spanier und das italienische Traditionsteam einigten sich auf eine vorzeitige Trennung zum Saisonende. In der kommenden Saison wird der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel Alonsos Platz einnehmen. Das bestätigte Ferrari in einer Pressemitteilung. Vettel erhält einen Drei-Jahres-Vertrag und tritt bei den "Roten" in die Fußstapfen seines Idols Michael Schumacher.

"Damit wird ein Lebenstraum wahr", sagte Vettel: "Als ich ein Kind war, war Michael Schumacher in seinem roten Auto mein größtes Idol. Jetzt ist es eine unglaubliche Ehre, endlich die Chance zu haben, einen Ferrari zu fahren." Es sei die richtige Zeit gewesen, sagte Vettel in Abu Dhabi, auch wenn ihm die Entscheidung schwer gefallen sei, "schließlich gehöre ich zur Red-Bull-Familie, seit ich zwölf bin". In der Aufgabe bei Ferrari, dem "größten Team, für das man fahren kann", will Vettel sein ganzes Herz hineinlegen. "Ich bin gespannt, wie es sich anfühlt, zum ersten Mal in dieses Auto zu steigen. Es wird etwas ganz Besonderes sein", sagte Vettel: "Ferrari hat eine magische Strahlkraft."

Der Rekordweltmeister war zur Saison 1996 nach zwei WM-Titeln mit Benetton zu den Italienern gewechselt und hatte mit dem Traditionsrennstall ab 2000 fünf WM-Triumphe in Serie eingefahren. Vettel hatte Anfang Oktober beim Rennen in Japan seinen

Abschied von Red Bull

nach sechs Jahren und vier Fahrertiteln verkündet.

Neustart für Alonso bei McLaren

"Das ist kein einfacher Tag für mich", sagte Alonso. Der zweimalige Weltmeister war 2010 zu Ferrari gewechselt, um den Rennstall zurück zum Glanz der Erfolgsära mit Schumacher zu führen. Doch mehr als elf Grand-Prix-Siege sprangen seither nicht heraus, zweimal unterlag er Vettel im Titelfinale und wurde Vize-Weltmeister. "Fernando wird in der Ruhmeshalle der großen Ferrari-Fahrer immer einen besonderen Platz haben", versicherte Teamchef Marco Mattiaci. Angesichts der fehlenden Titel mit Ferrari sucht Alonso nun wohl bei McLaren eine neue Herausforderung. Das britische Team macht 2015 mit Motorenpartner Honda einen Neuanfang. Alonso fuhr bereits 2007 für McLaren, schied damals allerdings im Unfrieden nach einem heftigen Stallduell mit Lewis Hamilton.

asz/sn (dpa)

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