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Sport

Vettel und Schumacher hinter Alonso

Zwei Deutsche beim Formel-1-Heimrennen auf den ersten beiden Startplätzen - das Wunschergebnis war greifbar nah. Doch der Spanier Alonso macht Vettel und Schumacher einen Strich durch die Rechnung.

Mechaniker schieben den Formel-1-Boliden mit Sebastian Vettel im Cockpit aus der Box (Foto: dpa)

Mechaniker schieben den Formel-1-Boliden mit Sebastian Vettel im Cockpit aus der Box

Alles hätte perfekt sein können vor dem Großen Preis von Deutschland am Sonntag (22.07.2012) in Hockenheim, ganz nah schien den deutschen Formel-1-Fans ihr Wunschergebnis: Zwei deutsche Piloten starten von den Plätzen eins und zwei ins Heimrennen. Doch einer pfuschte sich doch noch vor - Fernando Alonso. Damit verpasste Sebastian Vettel die Pole Position auf dem Hockenheimring.

Im Dauerregen musste sich der Red-Bull-Pilot beim Qualifikationstraining am Samstag dem spanischen WM-Spitzenreiter geschlagen geben. Der Ferrari-Star verwies Vettel mit einem Vorsprung von 0,405 Sekunden auf den zweiten Rang. "Wir hätten die Geschwindigkeit gehabt, die Pole zu holen", ärgerte sich Vettel ein wenig. "Es ist aber ein bisschen Lotterie bei diesen Bedingungen mit Aquaplaning."

Auch Schumacher darf vom Heimsieg träumen

Mechaniker schieben den Formel-1-Boliden des Australiers Daniel Ricciardo von Toro Rosso in die Box (Foto: dpa)

Der Regen in Hockenheim machte das Qualifikationstraining zum Großen Preis von Deutschland zu einer Lotterie

Dritter wurde Vettels Teamkollege Mark Webber; der Australier wird wegen eines Getriebewechsels allerdings fünf Plätze zurückgestuft. Davon profitierten unter anderen Michael Schumacher und Nico Hülkenberg. Mercedes-Pilot Schumacher klettert als Qualifikationsvierter einen Platz nach vorn. Force-India-Fahrer Hülkenberg wird mit Schumacher an diesem Sonntag beim Großen Preis von Deutschland (14 Uhr MESZ) die zweite Startreihe bilden.

Ein Debakel erlebte dagegen Schumachers Teamkollege Nico Rosberg. Trotz verzweifelter Versuche, beim Qualifying auf Regenreifen noch in die Top Ten zu fahren, scheiterte Rosberg und fuhr nur auf Platz 17. Hinzu kommt, dass er wegen eines Getriebewechsels an seinem Mercedes weitere fünf Positionen zurückgestuft wird. Rosberg wird daher neben Timo Glock aus der vorletzten Startreihe ins Rennen gehen müssen.