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Sport

Vettel startet hinter Rosberg und Hamilton

Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel geht beim Großen Preis von England von Startplatz drei ins Rennen. Der Red-Bull-Pilot ist beim Qualifying deutlich langsamer als die Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg.

Zumindest im Qualifikationstraining für den Großen Preis von Großbritannien haben die Red-Bull-Piloten Sebastian Vettel und Mark Webber ihre Meister gefunden. WM-Spitzenreiter Vettel erreichte in Silverstone Startplatz drei vor seinem australischen Teamkollegen Webber, der zum Jahresende seinen Rückzug aus der Formel 1 angekündigt hat.

"Es ging ab wie die Feuerwehr. Platz drei war das Maximum, das wir rausholen konnten", sagte Vettel, "aber die Punkte werden erst am Sonntag vergeben. Es wird ein langes Rennen. Es soll wärmer werden, vielleicht spielt uns das in die Karten." Sollte der 25-Jährige gewinnen, wäre es sein erster Sieg in Europa seit knapp zwei Jahren. Zuletzt gewann Vettel 2011 in Italien.

Dominierende Silberpfeile

Nicht zu schlagen waren die beiden Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg. Der Brite sicherte sich in seinem Heimrennen in überlegener Manier die Pole Position vor seinem Teamkollegen Rosberg. Für Hamilton ist es die zweite Pole des Jahres und die 28. seiner Karriere. Im achten Saisonlauf steht damit schon zum fünften Mal ein Silberpfeil ganz vorn.

Sebastian Vettel, Lewis Hamilton und Nico Rosberg (l.-r.) winken in die Kameras (Foto: Mark Thompson/Getty Images

Gemeinsames Winken nach dem Qualifying: Sebastian Vettel, Lewis Hamilton und Nico Rosberg (l.-r.)

"Ich bin mit einem Extra-Schub Motivation hierher gekommen", sagte Hamilton, der nun auf seinen zweiten Sieg bei seinem Heim-Grand-Prix nach 2008 hofft. "Wir hatten ein super Auto und haben einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht, aber es wird ein hartes Rennen." "Das war etwas ganz Besonderes", lobte Teamchef Ross Brawn.

Viele Enttäuschte

Adrian Sutil steuerte seinen Force India auf Rang sieben. Der WM-Zweite Fernando Alonso aus Spanien musste sich im Ferrari mit Platz zehn hinter dem ebenfalls enttäuschenden Gesamt-Dritten Kimi Räikkönen aus Finnland im Lotus begnügen.

Sauber-Fahrer Nico Hülkenberg schied vorzeitig als 15. aus. Auch der ehemalige Weltmeister Jenson Button als Elfter im McLaren und Ferrari-Fahrer Felipe Massa als Zwölfter schafften es nicht unter die Top Ten.

Vor dem achten von 19 Rennen liegt Vettel an der Spitze der WM-Wertung. Der Titelverteidiger hat 36 Punkte Vorsprung auf den zweitplatzierten Alonso und 44 Zähler auf den Dritten Räikkönen. Damit fährt Vettel unabhängig vom Resultat in England (30.06.2013, 14.00 Uhr MESZ) als WM-Spitzenreiter zu seinem Heim-Grand-Prix nächste Woche auf dem Nürburgring.

Autor: Calle Kops (sid/dpa)
Redaktion: Tobias Oelmaier

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