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Sport

Vettel in der McLaren-Zange

Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel landete beim Auftakt-Grand Prix in Melbourne auf Platz zwei - hinter Jenson Button und vor Lewis Hamilton. Gar nicht gut lief es für das Mercedes-Team.

Sebastian Vettel applaudiert bei der Siegerehrung in Melbourne dem Gewinner Jenson Button. Foto: Reuters

Vettels Applaus für Button

"Wenn man von Platz sechs losfährt und als Zweiter ins Ziel kommt, kann man sehr stolz sein", fand Weltmeister Sebastian Vettel nach dem Großen Preis von Australien in Melbourne. "Jenson war heute unschlagbar." Der Brite Jenson Button gewann im McLaren-Mercedes das Auftaktrennen der Formel-1-Saison, Dritter wurde sein Landsmann Lewis Hamilton im zweiten McLaren. Für Red-Bull-Pilot Vettel war es eine kleine Genugtuung, wenigstens den von der Pole Position gestarteten Hamilton hinter sich gelassen zu haben: "Es gefällt uns nicht, wenn uns McLaren auf der Nase herumtanzt."

Jenson Buttons McLaren im Rennen in Melbourne. Foto: Reuters

Nicht zu schlagen: Button im McLaren

Vettels Teamkollege Mark Webber aus Australien wurde Vierter. Fernando Alonso landete im Ferrari auf Rang fünf, Kamui Kobayashi im Sauber-Ferrari auf dem sechsten Platz. Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen aus Finnland feierte im Lotus-Renault bei seinem Comeback in der Königsklasse des Automobilsports mit dem siebten Rang einen Achtungserfolg.

Kein guter Tag für Mercedes

Michael Schumacher bei einer Pressekonferenz in Melbourne. Foto: dpa

Pech für Schumacher

Enttäuschend verlief der Saisonauftakt für Mercedes. Michael Schumacher musste sein Rennauto, auf Platz drei liegend, nach elf Runden abstellen – Getriebeschaden. "Ich hätte gerne den ersten Podestplatz für Mercedes eingefahren", sagte der Rekordweltmeister. "Vielleicht beim nächsten Mal." Der zweite Grand Prix, der Große Preis von Malaysia, steht bereits am kommenden Sonntag (25.03.2012) auf dem Programm. Auch für den anderen Mercedes-Fahrer lief es kaum besser: Nico Rosberg fiel in der letzten Runde wegen eines Reifenschadens nach einer Berührung mit einem anderen Auto vom achten auf den zwölften Rang zurück. "Das war auf jeden Fall kein guter Tag für uns", fasste Rosberg den Grand Prix aus Mercedes-Sicht zusammen. Und auch Motorsport-Chef Norbert Haug gestand ein: "Wir sind hier sicherlich angetreten, um einen besseren Job zu machen."

Timo Glock fuhr an seinem 30. Geburtstag im Marussia-Cosworth auf Platz 14. Nico Hülkenbergs Rückkehr ins Fahrerfeld der Formel 1 endete früh. Wegen eines Defekts an seinem Force-India-Mercedes schied er bereits nach der ersten Runde aus.

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