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Formel 1

Vettel holt sich die Pole in Mexico

Sebastian Vettel startet von der Pole Position beim Großen Preis von Mexiko. Damit bewahrt er sich noch eine Minimal-Chance auf den WM-Titel. Spitzenreiter Lewis Hamilton kommt im Qualifying auf Platz drei.

Vettel setzte sich im Qualifying in Mexiko-Stadt vor dem niederländischen Red-Bull-Pilot Max Verstappen durch. Für den Ferrari-Fahrer ist es die 50. Pole seiner Formel-1-Laufbahn und die vierte der Saison.
"Das war eine Hammerrunde. Es ist sehr schwer, hier eine Top-Runde hinzubekommen. Ich freue mich sehr auf das Rennen", sagte Vettel, dem die Pole nach all den Rückschlägen zuletzt sichtlich gut tat. "Wir müssen schauen, was morgen passiert. Ich werde attackieren, das Renntempo sollte stimmen. Ferrari verdient ein gutes Ergebnis, aber das liegt nicht allein in meiner Hand."
 

Bis kurz vor Schluss sah es so aus, als würde sich Verstappen die Pole Position holen. Mit seinen 20 Jahren wäre er der jüngste Fahrer der Formel-1-Geschichte, der je von Platz eins gestartet ist. Hamilton, der im WM-Kampf weiter beste Karten hat, beginnt von der zweiten Startreihe auf Rang drei: "Für uns ist der Sieg immer noch drin. Ich hoffe, dass ich wenigstens einen der beiden schon beim Start überholen kann." 

Trotz Pole geringe Titelchancen 

Vettels Chancen auf seinen fünften Titel bleiben aber vage: Bereits Platz fünf im Rennen würde Hamiltonreichen, um aus eigener Kraft vorzeitig seine vierte Weltmeisterschaft nach 2008, 2014 und 2015 perfekt zu machen. Der Engländer geht mit 66 Punkten Vorsprung auf Vettel ins drittletzte Saisonrennen, 75 Zähler sind maximal noch zu gewinnen.

Trotz der recht aussichtslosen Lage hat Vettel den WM-Kampf offiziell noch nicht für beendet erklärt. "Es ist noch nicht vorbei. Aber es liegt nicht mehr so in unseren Händen, wie wir es gerne hätten", sagte er. Das ist natürlich untertrieben und insgeheim schielt der Ex-Weltmeister wohl schon auf die nächste Saison. Ferrari habe insgesamt ein gutes Jahr gehabt und sich nach vorne entwickelt. "Diesen Weg müssen wir fortsetzen", sagte Vettel.

Nico Hülkenberg landete im Renault auf Platz acht. Sauber-Pilot Pascal Wehrlein schaffte es auf Rang 17. Der frühere DTM-Champion macht aufgrund von Rückversetzungen gegen das besser platzierte McLaren-Duo Fernando Alonso und Stoffel Vandoorne allerdings zwei Plätze in der Startaufstellung gut.

mrl/sw (sid und dpa)

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