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Sport

Vettel bereit zur Aufholjagd

Formel-1-Pilot Sebastian Vettel bläst zur Aufholjagd und gibt seinem neuen Ferrari einen Namen. Trugen seine Boliden zu Red-Bull-Zeiten stets betont frivole Namen, trifft er dieses Mal eine ungewohnt klassische Wahl.

Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel hat das Rätselraten um den Namen seines ersten Ferrari-Boliden für die Saison 2015 beendet und seinen ersten Formel-1-Ferrari getauft: Die "Rote Göttin" heißt Eva. Auf seiner Homepage lüftete der Scuderia-Neuzugang das Geheimnis. Unter einem Bild des SF-15T, so die technische Bezeichnung seines Boliden, steht in roten Lettern: "...sie heißt EVA." Vettel bleibt damit seiner Tradition der Namensgebung treu, die er bei Red Bull begonnen hatte. Damit reiht sich der getaufte Ferrari in Vettels Liste von Frauennamen ein. Seinen früheren Rennwagen hießen beispielsweise "Hungry Heidi", "Kinky Kylie" oder "Luscious Liz".

Adami und Eva

"Ich bin mit meinen Mechanikern zusammengesessen, und wir haben passende Namen gesucht. Da waren alle einstimmig der Meinung, dass Eva sehr passend ist", sagte der 27-Jährige. "Da muss man nicht lange überlegen, denn es gibt da doch ein paar Bedeutungen. Mein Ingenieur heißt im Nachnamen Adami, also wurde auch viel gelacht vergangene Nacht." Zudem verriet Vettel, dass noch andere Namen auf der Liste standen, sich das Team aber für Eva entschieden hatte. "Wichtig war, dass der Name allen gefällt."

Vettels neuer erster Ansprechpartner während der Rennen ist Riccardo Adami. Seinen neuen Renningenieur kennt er allerdings bereits. Sie arbeiteten 2009 bereits bei Toro Rosso zusammen und feierte 2008 in Monza seinen ersten Rennsieg. Auch ein paar Wörter italienisch konnte Vettel aus dieser Zeit. Dennoch sei nun auch sprachlich noch viel zu lernen. "Aber ich sehe das alles positiv und freue mich auf die Herausforderung."

tk/jw (sid, dpa)

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