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Sport

Vettel beim Finale auf Pole

Sebastian Vettel lässt sich auch vom Regen in São Paulo nicht beirren und sichert sich die letzte Pole Position in diesem Jahr. Der viermalige Formel-1-Weltmeister will es auch beim Saisonfinale noch einmal wissen.

Sebastian Vettel hat sich auch im Dauerregen von Interlagos keine Blöße gegeben und ist beim Qualifying zum Großen Preis von Brasilien eindrucksvoll auf die Pole Position gerast. Trotz erneuter Wetterkapriolen legte der Formel-1-Weltmeister in seinem Red Bull die schnellste Runde hin und startet am Sonntag (24.11.2013, 17.00 Uhr MEZ) zum neunten Mal in dieser Saison von Startplatz eins ins Rennen. Der 26-Jährige peilt zum Saisonabschluss seinen neunten Sieg in Serie an. "Unglaublich, das Auto lief richtig super. Danke dafür!", brüllte Vettel in den Boxenfunk.

Nach einer nervenaufreibenden Qualifikation, die wegen starken Regens und Wassers auf der Strecke für mehr als eine halbe Stunde unterbrochen werden musste, feierte Vierfach-Weltmeister Vettel die 45. Pole seiner Karriere. Direkt dahinter landete der erneut starke Mercedes-Pilot Nico Rosberg. Auf Platz drei landete der WM-Zweite Fernando Alonso aus Spanien im Ferrari, die zweite Startreihe komplettiert Vettels australischer Teamkollege Mark Webber, der am Sonntag sein letztes Rennen in der Königsklasse bestreitet. Sauber-Fahrer Nico Hülkenberg wurde Zehnter und Adrian Sutil im Force India schaffte es im Autodromo nur auf Rang 16.

Die Anreize des letzten Rennens

Pole-Starter Sebastian Vettel (2.v.l.), der Zweitplatzierte Nico Rosberg (r.) und der Dritte Fernando Alonso (l.) stehen nebeneinander (Foto: Paul Gilham/Getty Images)

Vettel startet in São Paulo vor Rosberg (r.) und Alonso (l.)

Rosberg hat für das große Finale noch ein Ziel, das seinem Team etwa zehn Millionen Euro mehr an Prämien für das nächste Jahr bringen würde. Mit Mercedes soll in Brasilien Platz zwei in der Konstrukteurs-WM gesichert werden. "Wir haben ein besseres Auto und sind 15 Punkte vor Ferrari. Es sieht sehr, sehr gut aus und ich glaube, dass wir das nach Hause bringen", sagte Rosberg. Hinter Weltmeister Red Bull (553 Punkte) liegen die Silberfpeile (348) aktuell vor der Scuderia Ferrari (333).

Nachdem sich Vettel wiederum bereits vor vier Wochen zum mit Abstand jüngsten Vierfach-Weltmeister der Geschichte gekürt hat, jagt er beim Saisonfinale eine weitere Bestmarke von Rekordweltmeister Michael Schumacher. Der 44-Jährige hatte 2004 insgesamt 13 Rennen gewonnen. Dominator Vettel kann seine beeindruckende Serie mit einem weiteren Sieg nun auf neun in Folge ausbauen und den Schumacher-Rekord bei der Anzahl der Saison-Triumphe einstellen.

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