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Sport

Vettel auf Pole Position in Texas

Die Formel 1 in Texas - das Duell zwischen Sebastian Vettel und Fernando Alonso könnte beim vorletzten WM-Lauf entschieden werden. Die Startaufstellung spricht klar für den deutschen Red-Bull-Piloten.

Weltmeister Sebastian Vettel steht bei der Formel-1-Premiere in Austin in Texas auf der Pole Position und greift schon am Sonntag (18.11.2012) nach seinem dritten WM-Titel in Folge. Der Red-Bull-Pilot war in allen Trainings- und Qualifikationsrunden mit Abstand der Schnellste. Sein WM-Rivale Fernando Alonso aus Spanien geht dagegen im Ferrari nur als Achter ins Rennen. "Wir sind offenbar mit dem richtigen Fuß zuerst aufgewacht", sagte Vettel strahlend: "Die Strecke macht unheimlich viel Spaß. Wir haben alles richtig gemacht. Die Arbeit für heute ist getan, aber das Rennen wird noch lange und schwierig."

Von Platz zwei startet der Brite Lewis Hamilton im McLaren vor Vettels Teamkollegen Mark Webber aus Australien. Vierter ist der Finne Kimi Räikkönen im Lotus-Renault. Rekordweltmeister Michael Schumacher machte im Mercedes durch Platz fünf in seiner dritten Heimat – er besitzt seit kurzem eine Ranch in Texas – Hoffnung auf einen Achtungserfolg in seinem vorletzten Rennen. Nico Hülkenberg geht im Force India als Siebter in den Grand Prix. Nico Rosberg erlebte als 17. im zweiten Silberpfeil dagegen eine Enttäuschung. Marussia-Pilot Timo Glock startet auf Platz 19.

Vor dem vorletzten Saisonrennen führt Vettel die Gesamtwertung mit zehn Punkten Vorsprung vor Alonso an. Der 25-Jährige müsste in Texas mindestens 15 Zähler mehr erobern, um seinen WM-Hattrick vorzeitig perfekt zu machen. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn Vettel gewinnt und Alonso nicht über den fünften Rang hinaus kommt.

Sticheleien gegen Vettel

Alonso und Massa mit mit Paintball-Gewehren in der Hand auf einem Twitter-Bild (Foto: http://twitter.yfrog.com/khzcwxtj)

"Bereit für die letzten zwei Rennen" - martialischer Twitter-Gruß von Alonso und Massa

Um Vettel vielleicht doch noch nervös zu machen, griff Alonso erneut zu Psychotricks. Nach den Samurai-Sprüchen vor den vergangenen Grand-Prix-Rennen posierte er nun mit seinem Teamkollegen Felipe Massa mit Paintball-Gewehren in der Hand auf einem Twitter-Bild. Vettel reagierte darauf aber ganz abgeklärt: "Ich weiß nicht, was da noch kommt. Aber wir schauen auf uns und auf das Rennen." Schritt für Schritt, Runde für Runde denken - so hat der Red-Bull-Pilot nach der Sommerpause die WM bereits umgebogen.

Schon einmal begegneten sich Vettel und Alonso auf der Zielgeraden der Saison im Duell um den Titel. 2010 ging der Spanier als Spitzenreiter in die beiden Schlussrennen und wurde vom Deutschen doch noch überholt.

Premiere im Wilden Westen

Eine Berg- und Talfahrt mit engen Kehren und Hochgeschwindigkeitskurven – das Comeback der Formel 1 in den USA nach fünf Jahren Abwesenheit verspricht, spektakulär zu werden. Die neue, speziell für die Formel 1 errichtete Rennstrecke aus der Feder des deutschen Streckendesigners Hermann Tilke hat es in sich. Das musste auch Vettel schon feststellen. Wie die meisten Piloten hatte er sich im Simulator auf den neuen Kurs vorbereitet. "Aber das Gefühl im Auto ist am wichtigsten", meinte Vettel vor den ersten realen Trainingsläufen, in denen er die Limits austestete. Gleich mehrmals fand er sich neben dem Kurs wieder. Alonso hatte ebenfalls Respekt: "Das wird eine Herausforderung für uns und die Ingenieure."