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Musik

Verschollenes Käse-Lied von Kurt Weill entdeckt

Der Komponist hatte das "Lied vom weißen Käse" für seine Frau Lotte Lenya geschrieben. 1931 sang sie es in einer Revue in Berlin. Seither galt das Notenblatt als unauffindbar. Jetzt wurde es in Berlin aufgespürt.

 "Der Fund ist eine kleine, aber echte Sensation!" - mit diesen Worten beschrieb der Kurt-Weill-Experte und Musikwissenschaftler Elmar Juchem seine Entdeckung des Notenblattes. Er hatte das "Käse-Lied" Ende September im Archiv des Theaterwissenschaftlichen Instituts der Freien Universität Berlin (FU) zufällig bei einer anderen Recherche aufgespürt.

Das "Lied vom weißen Käse"

Weills Ehefrau, die Schauspielerin und Sängerin Lotte Lenya, hatte das "Lied vom weißen Käse" 1931 in einer politischen Revue an der Jungen Volksbühne in Berlin gesungen. In den 1960er Jahren suchte sie vergeblich nach den handgeschriebenen Noten. Nach Angaben der Kurt-Weill-Stiftung in New York notierte Lotte Lenya damals: "Unauffindbar. Wird wohl in irgendeinem Keller vergraben sein." Die Stiftung möchte nun das Lied veröffentlichen und aufführen.


Kurt Weill (1900-1950) wurde in Dessau geboren. Wegen seiner jüdischen Abstammung floh er 1933 vor den Nationalsozialisten aus Deutschland und emigrierte zwei Jahre später in die USA. Dort feierte der Komponist große Erfolge am Broadway. Seinen Durchbruch als Komponist hatte Weill 1928 mit der "Dreigroschenoper", für die der Schriftsteller Bertolt Brecht das Libretto schrieb.

cp/ld (dpa, Kurt Weill Foundation For Music)

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