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Filme

Verrückte Schönheiten und fotografierte Fantasien

Wie fotografiert man seine eigenen Fantasien? Was ist rohe Kunst? Und was haben die Türken in einem römischen Palast zu suchen? Die Ausstellungstipps dieser Woche verraten es Ihnen.

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Man Ray in seinem Atelier 1950, Foto: dpa

Man Ray in seinem Atelier 1950

"Ich fotografiere nicht die Natur, sondern meine eigenen Fantasien", sagte Man Ray einmal. Was der US-Fotograf und Maler (1890-1976) damit meinte, ist derzeit in einer Ausstellung in Madrid zu sehen. Die Carlos-Amberes-Stiftung zeigt noch bis zum 25. Februar rund 85 Aufnahmen des "Magiers des Lichts", der über seinen Freund Alfred Stieglitz in Paris Zugang zum Kreis der großen Avantgardisten wie Pablo Picasso, Marcel Duchamp, Juan Gris oder Paul Eluard fand. Man Ray, der eigentlich Emmanuel Radnitzky hieß, sei entscheidend für die Anerkennung der Fotografie als eigenständige Kunst mitverantwortlich gewesen, so Kommissarin Pilar Parcerisas. In Madrid sind auch einige bislang nie gezeigte Nacktaufnahmen seiner Freundin Adrienne Fidelin zu sehen.

Dienstag bis Freitag 10.00 bis 20.30 Uhr, Samstag 11.00 bis 14.00 Uhr und 17.30 bis 20.30 Uhr, Sonn- und Feiertag 11.00 bis 14.30 Uhr

"Art brut" in Monaco - rund 400 Werke internationaler Künstler

Unter dem Titel "Verrückte Schönheiten. Figuren, Geschichten und Meister der regellosen Kunst" zeigt das monegassische Ausstellungszentrum "Quai Antoine I." mehr als 400 Werke. Die Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Installationen und Assemblagen fallen unter den Begriff "art brut" (rohe Kunst), der 1945 von Jean Dubuffet geprägt wurde und spontane, intuitive und unverbildete Kunst bezeichnet. Die Exponate stammen von Giovanni Battista Podesta, Antonio Ligabue, Pinot Gallizio und Mic. Auch Werke von Adolf Wölfli sind zu sehen, der ein Großteil seines Leben in der Irrenanstalt Waldau bei Bern zubrachte, wo er ein Monumentalwerk aus 25.000 Seiten Text, bildnerische Darstellungen, Musikkompositionen und Fotos entwarf. Die Ausstellung dauert vom 11. Januar bis zum 25. Februar.

Öffnungszeiten: Täglich außer Montag von 11.00 bis 19.00 Uhr

Stiftung Henri Cartier-Bresson zeigt Fotos von Bruce Davidson

Bruce Davidson: 100th street, New York, 1966-1968, Foto: Bruce Davidson

Bruce Davidson: 100th Street, New York, 1966-1968

Unter dem Titel "Time of Change" und "East 100th Street" zeigt die Pariser Stiftung Henri Cartier-Bresson mehr als 100 Fotografien des Amerikaners Bruce Davidson. Die Schwarz-Weiß-Aufnahmen wurden als Bücher unter den gleichnamigen Titeln veröffentlicht. Der 1970 erschienene Fotoband "East 100th Street" mit Aufnahmen aus dem New Yorker Stadtteil "Spanisch Harlem" gehört heute zu den teuersten Raritäten im Bereich der Fotobücher. Die Fotos "Time of Change" dokumentieren die Emanzipation der Schwarzen Amerikas. Die Ausstellung dauert vom 17. Januar bis 22. April. Die Auswahl der Fotografien wurde von dem 1933 geborenen Starfotografen persönlich getroffen.

Täglich außer Montag und Dienstag, Mittwoch 13.00 bis 20.30 Uhr, Samstag 11.00 bis 18.45, Donnerstag bis Sonntag 13.00 bis 18.30 Uhr

7000 Jahre türkische Kulturgeschichte in Rom

Ansicht von Alaça Hüyük, Foto: quirinale

Ansicht von Alaça Hüyük- 7000 Jahre türkischer Kulturgeschichte im römischen Quirinalspalast

7000 Jahre türkischer Kulturgeschichte im römischen Quirinalspalast: Über 40 Kunstwerke, von denen acht zum ersten Mal außerhalb der Türkei zu sehen sind, sind nun im Sitz des italienischen Staatspräsidenten zu bewundern. Es handelt sich zum größten Teil um kleinformatige Exponate, angefangen von Gebrauchsgegenständen und Skulpturen aus den ersten neolithischen Siedlungen aus dem vierten Jahrtausend v. Chr. bis hin zu kostbarem mit Edelsteinen verziertem Schmuck aus der ottomanischen Zeit. Die archäologischen Schätze aus bedeutenden Museen der Türkei geben einen "Überblick über die Kulturen, die in 7000 Jahren Anatolien geprägt haben", so der Kurator der Schau, Professor Louis Godart. Die Ausstellung "Türkei - 7000 Jahre Geschichte" ist noch bis zum 31. März im "Palazzo del Quirinale" in Rom zu sehen.

Montag-Samstag 9.30-13.30 Uhr und 15.30-19.00 Uhr; Sonntag 8.30-12.00 Uhr

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Symbolbild Film Festival roter Teppich

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