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Nach Kollision

Vermisste US-Seeleute von US-Kriegsschiff tot geborgen

Nach der Kollision des US-Kriegsschiffs "USS John S. McCain" mit einem Handelsschiff sind die Leichen aller Vermissten geborgen worden. Wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte, bleibt weiterhin unklar.

Singapur Marinetaucher auf der USS John S. McCain (Reuters/U.S. Navy/J. Dumke)

Marinetaucher auf der USS John S. Mccain

Taucher haben die Leichen der acht vermissten US-Seeleute der "USS John S. McCain" in den überfluteten Teilen des Schiffs gefunden. Der Lenkwaffenzerstörer war in der vergangenen Woche vor der Küste von Singapur mit einem Tanker zusammengestoßen, die Kollision hinterließ ein großes Loch im Rumpf des Kriegsschiffes. Damit sind alle nach der Kollision vermissten Soldaten gefunden worden, teilte die US-Marine mit. Bereits vergangene Woche hatte sie zwei Leichen geborgen.

US-Pazifikflotte: Zwei Zusammenstöße, insgesamt 17 Tote

Singapur USS John S. McCain nach Kollision (Reuters/A. Masood)

Das drei Meter große Loch im Rumpf der USS John S. McCain

Wie es zum Zusammenstoß mit dem liberianischen Tanker kommen konnte, wird weiterhin untersucht. Das Unglück mit zehn Toten und fünf Verletzten war der zweite Zusammenstoß in diesem Sommer und der vierte Unfall der US-Marine im Pazifik in diesem Jahr.

Bereits im Juni war die "USS Fitzgerald" vor der japanischen Küste mit einem Containerschiff kollidiert, sieben Seeleute kamen dabei ums Leben. Der Kommandeur der Siebten Flotte, Vizeadmiral Joseph Aucoin, wurde wegen dieser Unfälle abgesetzt.

sas/sti (afp, dpa)

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