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Filme

Verloren und wiedergefunden

Ein Museum der "unmöglichen" Perspektiven in Den Haag, afrikanische Masken in New York, Selbstporträts verfolgter Künstler und Reflexionen über das Fotografische: ein Streifzug durch die bunte Welt der Kunst.

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Tizian in Maastricht


Mit selten gezeigten graphischen Blättern aus namhaften Museumssammlungen lässt das Bonnefantenmuseum in der niederländischen Stadt Maastricht die Welt von Tizian (1488-1576) wieder erstehen. Der italienische Meister und seine Zeitgenossen wie Mantegna und Giorgione sind darin mit 76 Arbeiten vertreten. Die Blätter legen Zeugnis ab von der Bedeutung Venedigs als Zentrum der graphischen Kunst in Europa im 15. und 16. Jahrhundert. Sie machen nach Angaben des Museums auch deutlich, wie die Italiener die flämischen Künstler und später auch Rembrandt beeinflussten.

Bis zum 16. Februar 2003, Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr. Danach ist die Ausstellung noch im Arentshuis in Brügge zu sehen.

Selbstporträts verfolgter Künstler

Selbstporträts verfolgter Künstler in McMullen-Museum Boston

Selbstporträts verfolgter Künstler in McMullen-Museum Boston

Die Karriere vieler aufstrebender Künstler aus ganz Europa im Berlin der 1930er Jahre wurde von den Nazis brutal unterbrochen. Der Kaufmann Siegbert Feldberg hat rund 70 Selbstporträts deutscher Künstler gesammelt, die seine Witwe 1976 der Berlinischen Galerie verkaufte. 56 dieser Werke, darunter Selbstbildnisse von Oskar Kokoschka und Käthe Kollwitz, sind jetzt unter dem Titel "Reclaiming A Lost Generation. German Self-Portraits From The Feldberg Collection, 1923-33" im McMullen Museum of Art in Boston zu sehen.

Bis zum 8. Dezember 2002, Montag bis Freitag 11 bis16 Uhr, Samstag und Sonntag 12 bis 17 Uhr

Buntmarmor-Werke aus der Antike

Statuen und Reliefs aus farbigem Marmor galten schon in der römischen Antike als Luxusgegenstände. Wertvolle Marmorarten wie roter und grüner Porphyr oder schwarzer Pavonazzetto zählten zu den kostspieligsten Materialien des römischen Imperiums. Aus allen Teilen der damaligen Welt wurde in der Antike das farbige Gestein nach Rom importiert, um öffentliche Plätze, aber auch Villen und Paläste der reichen Römer zu schmücken. Jetzt können Kunstfreunde in den antiken Trajansmärkten gleich bei den römischen Kaiserforen eine Ausstellung mit Marmor-Objekten sehen, die aus Museen in aller Welt zusammengetragen wurden.

Bis zum 19. Januar 2003, täglich 9 bis 19 Uhr, Montag geschlossen

Afrikanische Masken in New York

Unter dem Titel "Facing The Mask" hat das Museum for African Art in New York rund 70 Masken aus der Sahara zusammengetragen. Die Ausstellungsstücke aus verschiedenen Jahrhunderten wurden entweder für Maskeraden zur Unterhaltung der Stammesmitglieder benutzt oder fanden bei religiösen und rituellen Anlässen Verwendung.

Bis zum 3. März 2003, Montag, Donnerstag und Freitag 10 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 18 Uhr (Dienstag und Mittwoch geschlossen)

Fotografie und Malerei

Wechselwirkungen zwischen der Fotografie und der Malerei in den letzten 20 Jahren beleuchtet die Ausstellung "Das wiedergefundene Bild" im Museo Cantonale d'Arte von Lugano. Zu sehen sind über 80 Gemälde und Fotografien, die aus Museen, Galerien, Privatsammlungen und oft auch direkt aus den Ateliers der Künstler stammen. Die Ausstellung bietet unter anderem Werke von Andy Warhol, Gerhard Richter, Richard Hamilton, Gilbert & George, Giulio Paolini und Urs Lüthi. Sie sollen den Betrachter zu einer Reflexion über das "Fotografische" anregen. Diese Werke stehen im Dialog mit Bildern, die zwar mit den Mitteln der Fotografie hergestellt worden sind, aber eine deutlich malerische Auseinandersetzung mit dem Motiv zeigen.

Noch bis zum 12. Januar 2003, Dienstag 14 Uhr bis 17 Uhr, Mittwoch bis Sonntag 10 bis 17 Uhr

Escher-Museum in Den Haag

Escher Bild

512x482 1961/6/1 #551407: "Waterfall" by M C Escher, B&W photo on black (Bild für Kalenderblatt)

Dem Werk des niederländischen Zeichners Maurits Cornelis Escher (1898-1972) hat die Stadt Den Haag ein eigenes Museum gewidmet. In einem früheren königlichen Palast wird ein fast kompletter Überblick über die vexierbildartigen Landschaften und Illustrationen Eschers gezeigt. Jeweils etwa 200 Blätter des aus Leeuwarden stammenden Künstlers werden gezeigt. Sie stammen aus der großen Sammlung des Gemeentemuseum in Den Haag. Insbesondere die Metamorphosen Eschers, die unter anderem Verwandlungen von Fischen in Vögel, Menschen in Bauwerke und "unmögliche" architektonische Perspektiven zeigen, haben Escher international bekannt gemacht.

Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr

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Symbolbild Film Festival roter Teppich

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