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Aktuell Asien

Verletzte bei Anschlag in Bangkoker Klinik

In einem Krankenhaus in der thailändischen Hauptstadt ist eine Bombe explodiert, mehrere Menschen wurden verletzt. Der Anschlag ereignete sich am dritten Jahrestag der Machtübernahme der Militärs.

Bei einem Bombenanschlag in einem Krankenhaus in der thailändischen Hauptstadt Bangkok sind mindestens 24 Menschen leicht verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen sei eine kleine Bombe in einem Paket in die Klinik geschmuggelt worden, sagte Vize-Polizeichef Srivara Rangsibrahmanakul. Der Sprengsatz explodierte in einem Aufenthaltsraum für ehemalige Soldaten, wie lokale Fernsehsender berichteten.  

Die Polizei bestätigte erst nach mehreren Stunden, dass es sich tatsächlich um einen Anschlag handelte. Anfangs hatten die Behörden die Vermutung geäußert, dass die Explosion durch einen Defekt in einer Gasleitung oder einer Klimaanlage ausgelöst worden sein könnte. Am Tatort wurde dann aber Material gefunden, das zu einer Bombe gehörte. Nähere Angaben machte Ransibrahmanakul nicht. Er verwies auf die laufenden Ermittlungen. 

Das Krankenhaus King Mongkut - benannt nach einem früheren König (1804-1868) - liegt im Zentrum Bangkoks. Die meisten Verletzten wurden von Glassplittern getroffen. Drei von ihnen befinden sich noch in Behandlung.

Die thailändische Armee hatte am 22. Mai 2014 nach monatelangen politischen Unruhen die Macht in dem südostasiatischen Land übernommen. Seitdem steht der frühere Armeechef Prayut Chan-O-Cha an der Spitze der Militärjunta. Wahlen wurden mehrfach verschoben. Als neuer Termin ist nun Ende 2018 im Gespräch.

pg/sti (dpa, afp)