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Verkürzter Wehrdienst bei der Bundeswehr

Der Wehrdienst bei der Bundeswehr wird von neun auf sechs Monate verkürzt. Das hat die Regierung kürzlich beschlossen und ein entsprechendes Gesetz auf den Weg gebracht.

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Die Verkürzung der Wehrpflicht ist umstritten. Sechs Monate seien für eine vernünftige Ausbildung zu kurz, kritisieren die einen - die Wehrpflich gehöre ganz abgeschafft, fordern die anderern. DW-TV-Reporter Jesko Johannsen besucht ein Panzergreandierbatallion in Mecklenburg-Vorpommern und begleitet Rekruten bei ihrer Ausbildung. Nach einer zweimonatigen Grundausbildung werden die Wehrpflichtigen "spezialisiert; d h. zum Fahrer, Panzerschützen o. Ä. ausgebildet. Schon jetzt, während der noch neunmonatigen Ausbildung, ist es für viele schwierig, die Anforderungen zu bewältigen. Der Reporter beobachtet eine schleichende Neuorientierung der Bundeswehr: gebraucht werden offenbar keine "Vaterlandsverteidiger" mehr - gesucht werden Berufssoldaten für den Auslandseinsatz. Wird der Wehrdienst künfig also eher eine Art "Assessment Center" für die Anwerbung von Zeitsoldaten?

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