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Aktuell Amerika

Venezuela zieht Vertreter aus den USA ab

Venezuela steht nicht gerade auf der Liste der Lieblingsstaaten der US-Regierung. Nun gibt es neue Verstimmungen zwischen Caracas und Washington.

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro (Artikelbild) hat den Geschäftsträger seines Landes aus den Vereinigten Staaten abgezogen. Die Regierung in Washington habe Maximilien Arvelaiz seit fast einem Jahr nicht offiziell als Botschafter anerkannt, kritisierte der Staatschef. "Schluss mit der Arroganz, den doppelten Standards und den Intrigen", fügte er hinzu.

Bedrohung für die Sicherheit

Maduro bemängelte außerdem, dass US-Präsident Barack Obama zuletzt ein Dekret um ein Jahr verlängert hatte, das Venezuela als Bedrohung für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten einstuft. Wegen Menschenrechtsverstößen hatte die US-Regierung das Dekret im vergangenen Jahr erlassen und Sanktionen gegen eine Reihe venezolanischer Funktionäre verhängt.

ml/haz (dpa)