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Sport-News

Veh offiziell als Eintracht-Coach vorgestellt

Nach einem Jahr ist Armin Veh zurück bei der Frankfurter Eintracht. Veh formuliert zwar keine konkreten Ziele, nimmt sich aber selbst in die Pflicht. Für beste Unterhaltung ist mit seiner Rückkehr jedenfalls gesorgt.

Die Stimmung zwischen Vorstandschef Heribert Bruchhagen und Trainer-Rückkehrer Armin Veh war schon wieder bestens, als Veh bei einer Pressekonferenz offiziell als neuer Übungsleiter von Eintracht Frankfurt vorgestellt wurde. "Wo keine Liebe ist, kann auch nichts rosten", meinte Bruchhagen scherzhaft, als er gefragt wurde, ob die Rückkehr Vehs nach einem Jahr unter dem Motto "Alte Liebe rostet nicht" stehe. Veh hatte seinen Vertrag bei der Eintracht zum Ende der Saison 2013/2014 nach drei Jahren nicht verlängert und war zum VfB Stuttgart gewechselt, wo er im Herbst wegen Erfolglosigkeit zurücktrat. Seitdem war er ohne Engagement gewesen, was der braungebrannte 54-Jährige gleich zu einem Witz auf eigene Kosten nutzte. "Dass ich ein halbes Jahr lang nichts zu tun hatte, sieht man ja an meiner Gesichtsfarbe."

Abseits der Frotzeleien der beiden ging es aber auch um Sportliches und da nahm sich Veh mit Blick auf die Zukunft selbst in die Pflicht. "Ich werde alles dafür tun, um den Verein in eine positive Zukunft zu führen", sagte er. "Ich möchte ein bisschen träumen und etwas erreichen, was nicht jeder erwartet." Tags zuvor hatte Veh einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017 unterzeichnet - und so mit seinen Prinzipien gebrochen. Während seiner ersten Amtszeit in der Mainmetropole ließ er sich stets mit Einjahresverträgen ausstatten.

Mehr Geld! Mehr Erfolg?

In Frankfurt tritt Veh das Erbe seines Nachfolgers

Thomas Schaaf

an, der nach 329 Tagen das Handtuch geworfen hatte. Dass die Hessen mittlerweile finanziell mehr Spielraum haben, sei ein wichtiger Grund für die Rückkehr gewesen. "Das sind zwar keine Unsummen, aber es lässt sich mehr tun", sagte Veh, der sich in seiner ersten Zeit bei der Eintracht des Öfteren öffentliche Dispute mit Bruchhagen darüber geliefert hatte, wie viel Geld in die Mannschaft gesteckt werden sollte. Veh warnte aber gleichzeitig: "Das bringt aber nichts, wenn man mit dem Geld das Falsche macht."

Veh nimmt mit seinem Team am 1. Juli das Training wieder auf. Vom 5. Juli an geht es zu einem einwöchigen Trainingslager auf die Nordseeinsel Norderney.

asz/jk (sid, dpa)

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