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Sport-News

Vargas schießt Chile ins Finale

Gastgeber Chile steht erstmals seit 28 Jahren wieder im Finale der Copa America. Der Held heißt Eduardo Vargas, der Buhmann auf Seiten der unterlegenen Peruaner verdient sein Geld in der Bundesliga.

Chilenische Spieler bejubeln den Finaleinzug. Foto: Reuters

Die Chilenen freuen sich über den Einzug ins Finale der Heim-Copa

Dank Eduardo Vargas darf Chile weiter vom ersten Titel bei der Südamerika-Meisterschaft träumen. Vargas erzielt beim 2:1 (1:0) im Halbfinale der Copa America gegen Peru beide Treffer für die Turnier-Gastgeber. Die Chilenen treffen im Endspiel am Samstag auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen Argentinien und Paraguay. Vor mehr als 45.000 Zuschauern im Estadio Nacional von Santiago de Chile erwies Bundesliga-Profi Carlos Zambrano mit seinem Platzverweis in der 20. Minute Peru einen Bärendienst. Die nummerische Überlegenheit nutzte Vargas in der 42. Minute aus abseitsverdächtiger Position zur Führung. Nach einem Eigentor von Gary Medel (60. Minute) war es erneut der Stürmer von Italiens Erstligist SSC Neapel, der mit einem Schuss aus rund 30 Metern (64.) für die Entscheidung sorgte.

Drei Aussetzer in 20 Minuten

Zambrano, der sein Geld bei Eintracht Frankfurt verdient, entschuldigte sich via Internet. "Natürlich bin ich jetzt der Bösewicht im Film", schrieb Zambrano in seinem Instagram-Profil. Er leistete sich drei Ausraster in 20 Minuten. Nach vier Minuten geriet Zambrano an der Torauslinie mit Chiles Idol Arturo Vidal aneinander, beide wurden verwarnt. Nur drei Minuten später schubste er Alexis Sanchez und sah die Gelbe Karte. Die dritte Dummheit dann in der 20. Minute, als Zambrano bei einem Befreiungsschlag dem Chilenen Charles Aranguiz unnötig die Stollen in den Rücken drückte. Ein klarer Fall für Rot. "Carlos Zambrano hätte das nicht machen dürfen. Es war ein großer Fehler. Da muss man sich mehr unter Kontrolle haben", kritisierte der spät für die Peraner eingewechselte Bayern-Profi Claudio Pizarro.

sn/jw (sid, dpa)

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