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Fußball

Van Praag zieht Kandidatur zurück

Die Gerüchte um einen möglichen Rückzug von Michael van Praag aus dem Rennen um die FIFA-Präsidentschaft sind bestätigt. Der Niederländer möchte einen anderen Gegner von Amtsinhaber Blatter unterstützen.

Der Niederländer Michael van Praag wird bei der FIFA-Präsidentschaftswahl in der kommenden Woche nicht gegen Amtsinhaber Joseph Blatter antreten. Der Präsident des niederländischen Fußballverbandes KNVB gab seinen Verzicht auf eine Kandidatur bekannt und will stattdessen den jordanischen Prinzen Ali bin al-Hussein unterstützen. Das teilte van Praags Wahlkampfteam in einer schriftlichen Erklärung mit. "Nach reiflicher Überlegung und Gesprächen mit vielen Beteiligten hat Michael van Praag entschieden, seine Kandidatur für das Amt des FIFA-Präsidenten zurückzuziehen. Er wird stattdessen den Präsidentschaftskandidaten Prinz Ali bin al-Hussein unterstützen", hieß es darin. Al-Hussein ist Präsident des jordanischen Fußballverbandes und seit 2011 Vizepräsident des FIFA-Exekutivkomitees und der einzige Mitbewerber von Blatter um den Führungsposten im Fußball-Weltverband. Denn auch Ex-Weltfußballer

Luis Figo aus Portugal zog seine Kandidatur zurück.

"Die FIFA muss sich verändern und das ist unter dem heutigen Präsidenten unmöglich", sagte van Praag am Donnerstagabend in Amsterdam. Die 209 FIFA-Mitgliedsländer wählen den neuen Chef bei ihrem Kongress am 29. Mai in Zürich. Eine Wiederwahl Blatters für eine fünfte Amtszeit gilt als sehr wahrscheinlich. Die Unterstützung aller Verbände aus der Karibik, Südamerika und Afrika sollen dem Amtsinhaber bereits sicher sein. Das wären bereits 99 der insgesamt 209 Stimmen.

asz/sn (sid, dpa)

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