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Sport

Van der Vaart geht nach Madrid

Das Wechseltheater um Rafael van der Vaart ist beendet: Den niederländischen Nationalspieler zieht es in die spanische Hauptstadt. Außerdem: Blatter kritisiert, Fans randalieren, Hildebrand hofft und Drogba fehlt.

Rafael van der Vaart als Kapitän des HSV.

Ein Bild aus alten Tagen: Rafael van der Vaart als Kapitän des HSV.

Wie am Montag (4.8.2008) bekannt wurde, wechselt van der Vaart mit sofortiger Wirkung zu Real Madrid. Beim spanischen Rekordmeister soll der 25-jährige einen Fünfjahresvertrag unterzeichnet haben. Die Hamburger kassieren eine Ablöse von 14 Millionen Euro plus eine Erfolgsbeteiligung von zwei Millionen Euro. Von dem Wechsel profitiert auch van der Vaarts Ex-Verein Ajax Amsterdam: Vertragsbedingt muss der HSV zwei Millionen Euro an den niederländischen Ehrendivisionär abführen.

"Für uns ist die Schmerzgrenze überschritten worden", begründete Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer die Zustimmung der Vereinsführung zu dem Transfer. Neben dem verbesserten Angebot der Madrilenen, habe der "ausdrückliche Wunsch des Spielers zu gehen" den Ausschlag gegeben. Der einstige Fanliebling van der Vaart zeigte sich im Rückblick auf zwei erfolgreiche Jahre beim HSV wehmütig: "Kein Verein und keine Fangruppe behandelt einen mit mehr Gastfreundlichkeit, als sie es tun. Danke für all das - Sylvie und ich werden euch nie vergessen!"

Blatter kritisiert deutsche Klubs

Fifa-Präsident Joseph Blatter

Vermisst olympischen Geist bei Schalke und Werder: Joseph Blatter

FIFA-Präsident Joseph Blatter hat seine Kritik an den Bundesligisten Schalke 04 und Werder Bremen erneuert. Er könne weder verstehen noch akzeptieren, dass die beiden Vereine sich weigerten, ihre brasilianischen Profis Rafinha und Diego für das olympische Turnier in Peking abzustellen. Es sei eine Frage der Solidarität und des Respekts vor dem Geist der Olympischen Spiele, die Spieler freizugeben.

Hintergrund des Streits ist die Weigerung der beiden Bundesligavereine, Rafinha und Diego für das brasilianische Olympiateam freizustellen. Dem hatten sich die Profis vor einer Woche durch die eigenständige Abreise zur brasilianischen Mannschaft widersetzt.

Hansa-Krawalle in Dänemark

Am Samstag ist es erneut zu Ausschreitungen bei einem Vorbereitungsspiel mit deutscher Beteiligung gekommen. Vor, während und nach einem Freundschaftsspiel zwischen dem Zweitligisten Hansa Rostock und dem dänischen Verein Naestved BK haben rund 100 Rostocker Randalierer ihr Unwesen getrieben. Die Reaktion des Vereins folgte heute: Während sich Vorstandsvorsitzender Dirk Grabow über einen erheblichen Imageschaden für Verein und Fans ärgerte, verfasste die Mannschaft nach Informationen des Kicker einen offenen Brief an die Fans mit dem Apell, derartige Auswüchse einzelner nicht mehr zu dulden. Das Spiel gewann Hansa übrigens 2:1.

DFB-Team: Hoffnung für Hildebrand

Bundestrainer Joachim Löw hat Torwart Timo Hildebrand überraschend ein Comeback in der deutschen Nationalmannschaft in Aussicht gestellt. Der Torwart des FC Valencia habe sogar wieder sehr gute Chancen. Schließlich zähle er, so Löw, zu den besten deutschen Torhütern. Hildebrand war bei der Nominierung zur Europameisterschaft als amtierende Nummer 2 im Tor überraschend nicht berücksichtigt worden. Stattdessen hatte der Leverkusener Torwart René Adler den Vorzug erhalten. Die Chance Hildebrands auf ein Comeback hängt auch von der Entscheidung über Jens Lehmanns Zukunft in der Nationalmannschaft ab. Diese steht aber noch aus.

Chelsea vorerst ohne Drogba

Der Premier-League-Klub Chelsea London muss beim Saisonstart auf seinen Stürmer Didier Drogba verzichten. Wie der neue Trainer der "Blues", Luiz Felipe Scolari mitteilte, wird der Ivorer wegen einer Knieverletzung auf jeden Fall das Auftaktspiel gegen den FC Portsmouth (16. August) verpassen. Doch auch für das zweite Meisterschaftsspiel gegen Wigan Athletic (23. August) sieht es wohl schlecht aus. (jbi)