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Sport-News

Valverde gewinnt Lüttich-Bastogne-Lüttich

Ein paar Tage nach seinem Erfolg beim Fleche Wallone sichert sich Alejandro Valverde auch den Sieg beim nächsten Radklassiker. Der spanische Bergspezialist wartet lange und ist beim letzten Anstieg der Cleverste.

Der Spanier Alejandro Valverde hat zum dritten Mal in seiner Karriere den Radklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich gewonnen. Der 35-Jährige vom Team Movistar setzte sich bei der 101. Ausgabe des ältesten Eintagesrennens der Welt nach 253 Kilometern im Sprint der Top-Favoriten durch und feierte einen Ardennen-Doppelschlag: Vavlerde hatte erst am Mittwoch den

Fleche Wallone

gewonnen. Zweiter in Lüttich wurde der Franzose Julian Alaphilippe vom Team Etixx-Quick Step vor dem Spanier Joaquim Rodriguez aus der Katjuscha-Mannschaft. Deutsche Fahrer hatten mit dem Ausgang des erstmals 1892 ausgetragenen Rennens nichts zu tun.

Die Entscheidung in einem taktisch anspruchsvollen Finale fiel erst am Ende der lang ansteigenden Zielanfahrt in Ans. Valverde, der auf den Schlusskilometern ohne Helfer auf sich allein gestellt war, konterte nach längerem Zögern den Angriff seines Landsmanns Daniel Moreno und parierte die Gegenaktionen der Konkurrenz mustergültig.

Gerrans im Pech

Nach rund 30 Kilometern hatte sich eine achtköpfige Fluchtgruppe ohne deutsche Beteiligung formiert, die die erste Rennhälfte bestimmte. Nach der Wende in Bastogne - die Kleinstadt in den Ardennen war nach etwas mehr als 100 Kilometern passiert worden - verschärfte das Peloton jedoch das Tempo und schluckte die Ausreißer schon gut zwei Stunden vor der Zieleinfahrt.

In der Folge wurde vor allem aufgrund der offensiven Fahrweise der

Astana-Mannschaft

, die erst am Donnerstag vom drohenden Entzug der WorldTour-Lizenz verschont geblieben war, ein hohes Tempo angeschlagen. Aus dem ausgedünnten Feld heraus attackierten im stetigen Auf und Ab immer wieder Fahrer, die jedoch allesamt eingeholt wurden. Nach der rund sechs Kilometer vor dem Ziel gelegenen Cote de Saint-Nicolas hatte sich das Hauptfeld auf die Gruppe der rund zehn Sieganwärter reduziert - in der Valverde letztlich am cleversten handelte. Pech hatte Titelverteidiger Simon Gerrans aus Australien, der in der entscheidenden Rennphase innerhalb weniger Kilometer zweimal stürzte.

asz/jhr (dpa, sid)

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