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Initiative von Präsident Trump

USA wollen Nahost-Friedensprozess neu beleben

Nach der Krise um den Jerusalemer Tempelberg sieht US-Präsident Trump eine neue Chance für Frieden zwischen Israelis und Palästinensern. Zunächst will er drei Berater in die Region schicken, um die Lage zu sondieren.

Präsident Donald Trump glaube, dass nach den Unruhen im Streit um den Tempelberg nun wieder Ruhe in Jerusalem einkehre, heißt es in einer Mitteilung des Weißen Hauses. Daraus ergebe sich eine günstige Gelegenheit für neue Gespräche.

Um herauszufinden, welche Chancen es gibt, würden demnächst Trumps Berater und Schwiegersohn Jared Kushner (Artikelbild), sein Gesandter für internationale Verhandlungen, Jason Greenblatt, und die stellvertretende nationale Sicherheitsberaterin, Dina Powell, in die Region aufbrechen.

Treffen mit Politikern zahlreicher Staaten geplant

Die drei wollten sich mit führenden Politikern aus Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Jordanien, Ägypten, Israel und den Palästinensergebieten treffen, erklärte das Weiße Haus weiter. Dabei solle es darum gehen, wie die Friedensbemühungen am besten unterstützt werden könnten.

Unabhängig von der großen Bedeutung dieser Begegnungen habe der Präsident aber seine Ansicht bekräftigt, dass Frieden zwischen Israelis und Palästinensern nur in direkten Gesprächen erreicht werden könne.

Ein Sprecher von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas begrüßte den angekündigten Besuch der US-Delegation. "Wir setzen uns für Frieden auf der Grundlage der Zwei-Staaten-Lösung ein", sagte er. Das habe man der Regierung in Washington mitgeteilt. Von israelischer Seite gab es zunächst keine Reaktion.

gri/kle (ape, rtr)

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