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USA: Wiege der Grünen Gentechnik

1995 brachte Monsanto mit seinen herbizid-resistenten Sojabohnen zum ersten Mal gentechnisch veränderte Produkte auf den Markt. In den USA markierte das den Anfang des biotechnologischen Siegeszuges.

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Das Chesterfield Forschungszentrum der Firma Monsanto in Missouri.Bild: DW

Laut Monsanto haben Farmer im Jahr 2004 weltweit über 70 Millionen Hektar mit gentechnisch verändertem Saatgut bepflanzt. Mehr als 90% davon mit Monsanto-Produkten.

Heutzutage enthalten zwischen 60 und 70% aller vorverarbeiteten Lebensmittel in den USA genetisch veränderte Bestandteile. Nach einer Studie der Universität von New Jersey aus dem Jahr 2004 weiß aber überhaupt nur knapp die Hälfte aller Amerikaner, das es in ihren Supermärkten gentechnisch veränderte Nahrungsmittel zu kaufen gibt. Und nur ein Drittel der Befragten glaubt, selbst schon einmal Genfood konsumiert zu haben.

Wer in den USA Gentech konsequent vom Speisezettel streichen will, dem bleibt nur ein Ausweg: teure Bio-Ware.

Um ihre Produkte zu schützen, sind in den USA die Bio-Bauern angehalten, eine Pufferzone zwischen ihren Feldern und denen der Gen-Farmer einzurichten. Selbst wenn ihr Öko-Hof schon länger existiert als die benachbarte Gen-Farm, sind sie es, die hier aktiv werden müssen.

Auch wenn es Kritiker gibt – in den USA hat Monsanto schon lange den Durchbruch geschafft.