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Raketenprogramm

USA sanktionieren Nordkorea-Unterstützer

Die Vereinigten Staaten haben eine Reihe chinesischer und russischer Unternehmen auf ihre Sanktionsliste gesetzt. Das Finanzministerium in Washington will sie für ihre Zusammenarbeit mit Nordkorea bestrafen.

Insgesamt zehn Unternehmen und sechs Einzelpersonen seien von den Sanktionen betroffen, erklärte US-Finanzminister Steven Mnuchin (Artikelbild). Sie würden beschuldigt, indirekt Nordkoreas nukleares und ballistisches Raketenprogramm unterstützt zu haben. "Es ist inakzeptabel, dass Firmen und Einzelpersonen in Russland, China und anderswo Nordkorea helfen, Einkommen zu generieren, mit dem Massenvernichtungswaffen hergestellt werden und die Region destabilisiert wird", so Mnuchin weiter.

Durch die Sanktionen werden die Bankguthaben der Betroffenen in den USA eingefroren. Außerdem ist es US-amerikanischen Unternehmen und -Bürgern verboten, mit ihnen Handel zu treiben.

Nordkoreanischer Raketentest (picture-alliance/AP Photo/Korean Central News Agency)

Den USA ein Dorn im Auge: nordkoreanische Raketentests

China kritisierte den Schritt umgehend. Die USA sollten "den Fehler sofort korrigieren", damit es keine Auswirkungen auf die bilaterale Zusammenarbeit bei anderen wichtigen Themen gebe, sagte ein Sprecher der chinesischen Botschaft in Washington. Neu auf der Sanktionsliste stehen gleich mehrere chinesische Bergbauunternehmen.

Ein Signal Nordkoreas?

US-Außenminister Rex Tillerson will derweil eine Kehrtwende des Regimes in Pjöngjang erkannt haben. Seit der einstimmigen Entscheidung für neue Sanktionen im UN-Sicherheitsrat habe es keine neuen Provokationen durch Nordkorea gegeben, stellte Tillerson in Washington fest. Er sei froh, dass Nordkorea "ein gewisses Maß an Zurückhaltung demonstriert hat, das wir in der Vergangenheit nicht gesehen haben. (...) Wir hoffen, dass dies der Beginn des Signals ist, das wir gesucht hatten", sagte Tillerson.

wa/jj (afp, rtr, dpa)

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